Haarentfernung

Ukraine vor dem fünften Kriegswinter: Immer mehr Angriffe auf Zivilbevölkerung, Kälte und Dunkelheit – Winterhilfe dringend benötigt

Wien (OTS) – Der Krieg in der Ukraine ist unerbittlich. Mittlerweile
treffen die
zahlreichen Angriffe fast täglich die Zivilbevölkerung: Raketen und
Drohnen schlagen in Wohngebieten ein, treffen Bahnanlagen, Brücken
und lebenswichtige Infrastruktur. Selbst alltägliche Wege werden für
die Menschen zur Lebensgefahr.

Derzeit stehen die Menschen in der Ukraine vor dem fünften
Kriegswinter und die Energieversorgung ist mittlerweile so stark
beschädigt, dass bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad erneut
lange Strom- und Heizungsausfälle drohen. Ältere Menschen sitzen
fest, wenn Aufzüge ausfallen, und können sich bei Luftalarm oft nicht
rechtzeitig in Sicherheit bringen. Kinder frieren in der Nacht in
ihren Betten und können ohne Strom und Internet nicht am Online-
Unterricht teilnehmen. Krankenhäuser müssen ihre Versorgung unter
schwierigsten Bedingungen aufrechterhalten.

Zwtl.: NACHBAR IN NOT und der ORF rufen daher erneut zu Spenden für
die Winterhilfe in der Ukraine auf.

„ Jede Woche werden in der Ukraine dutzende Zivilistinnen und
Zivilisten bei Angriffen getötet. Gleichzeitig steht ihnen ein
weiterer Winter ohne ausreichend Strom, Wärme und Wasser erst bevor.
Gerade für ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen kann das
lebensgefährlich werden. Unsere Teams helfen vor Ort mit
Wärmestellen, Notunterkünften und mobiler medizinischer Versorgung.
Damit wir diese überlebenswichtige Hilfe fortsetzen können, brauchen
wir dringend weitere Spenden – bitte helfen Sie uns helfen! “, betont
Michael Opriesnig, Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT und
Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Zwtl.: NACHBAR IN NOT hilft mit Wärme, medizinischer Versorgung und
Schutz

Die acht NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen (Caritas, Rotes
Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser
und Volkshilfe) leisten gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen
gezielte Winter- und Nothilfe:

– Wärme und Schutz: Wärmestellen, Notunterkünfte, Reparaturen an
beschädigten Häusern sowie Öfen, Brennmaterial, Decken und
Schlafsäcke.

– Medizinische Versorgung: Mobile Gesundheitsteams bringen
Medikamente, Pflege und ärztliche Hilfe auch in entlegene Gebiete.

– Wasser und Grundversorgung: Unterstützung bei der
Trinkwasserversorgung und finanzielle Hilfe für Lebensmittel,
Heizmaterial und Alltagsbedarf.

– Psychosoziale Unterstützung: Betreuung von Kindern und Familien,
die unter Luftalarmen, Angst und Erschöpfung leiden.

„ Für viele Menschen in der Ukraine gibt es seit Jahren keinen
sicheren Alltag mehr. Kinder wachsen mit Luftalarmen und ständiger
Angst auf, Familien verbringen unzählige Nächte in Schutzkellern,
ältere Menschen sind vielfach ganz auf sich allein gestellt. Unsere
Hilfe bedeutet für sie nicht nur Wärme, Nahrung und medizinische
Versorgung, sondern auch ein Stück Sicherheit und Zuversicht. Gerade
jetzt dürfen wir die Menschen nicht im Stich lassen “, appelliert
Andreas Knapp, Vorstand von NACHBAR IN NOT und Generalsekretär
Internationale Programme der Caritas Österreich an die
Österreicherinnen und Österreicher.

Zwtl.: Mehr als 3,2 Millionen Menschen erreicht – Hilfe muss
weitergehen

Seit Februar 2022 konnten die NACHBAR IN NOT-Organisationen
bereits mehr als 3,2 Millionen Menschen mit lebensnotwendiger Hilfe
erreichen. Möglich war das durch die große Solidarität der
österreichischen Bevölkerung, die in den vergangenen Jahren insgesamt
75 Millionen Euro für die Ukraine-Hilfe von NACHBAR IN NOT gespendet
hat. Gemeinsam mit der zweimaligen Unterstützung der Österreichischen
Bundesregierung im Rahmen von International Partnerships Austria
stehen insgesamt 123 Millionen Euro für die Hilfe zur Verfügung. Doch
angesichts der anhaltenden Angriffe und der enormen Zerstörung bleibt
der Hilfsbedarf hoch und weitere Spenden werden dringend benötigt.

„ Die Österreicherinnen und Österreicher haben in den vergangenen
Jahren eine beeindruckende Solidarität mit den Menschen in der
Ukraine gezeigt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Doch die Not
nimmt kein Ende – im Gegenteil. Deshalb wird der ORF auch im fünften
Kriegswinter gemeinsam mit NACHBAR IN NOT auf das Leid aufmerksam
machen und erneut um Spenden bitten. Jeder Beitrag hilft, dringend
benötigte Unterstützung zu ermöglichen “, sagt Lisa Zuckerstätter,
ORF-Leiterin Humanitarian Broadcasting.

Der ORF unterstützt den erneuten Spendenaufruf in Fernsehen,
Radio und Online sowie durch Berichterstattung in seinen Medien.

Spenden für die Ukraine-Hilfe von NACHBAR IN NOT sind Online oder per
Überweisung möglich:

NACHBAR IN NOT – Hilfe für die Ukraine
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
BIC: GIBAATWWXXX
Online spenden: https://nachbarinnot.ORF.at
Alle Informationen auch im ORF TELETEXT auf Seite 681.