Wien (OTS) – Die aktuellen Aussagen von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick
zum Thema
Nationalstadion zeigen erneut, dass konkretes Interesse privater
Investoren an einer multifunktionalen Eventarena in Wien besteht.
Rangnick bezeichnet das Areal des Ernst-Happel-Stadions aufgrund
seiner Lage und Verkehrsanbindung als besten Standort und kündigt
weitere Gespräche mit Wiens Sportstadtrat Peter Hacker an.
„Wenn private Investoren bereit sind, hunderte Millionen Euro in
ein neues Nationalstadion zu investieren und möglicherweise sogar die
Abrisskosten des bestehenden Stadions zu übernehmen, muss die Stadt
Wien diese Chance ernsthaft prüfen. Eine schlanke Stadt bedeutet,
private Investitionen zu ermöglichen, statt sie durch politische
Blockaden zu verhindern. Das angekündigte Treffen zwischen Rangnick
und SPÖ-Sportstadtrat Hacker darf daher keine weitere ergebnislose
Gesprächsrunde werden. Von SPÖ-Sportstadtrat Hacker erwarten wir,
dass er dieses Treffen konstruktiv vorbereitet und mit konkreten
Lösungsvorschlägen statt mit neuen Ausreden in die Gespräche geht“,
betont der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Markus Figl.
Für die Wiener Volkspartei steht dabei eine sachliche Prüfung der
Standortfrage, der Finanzierung sowie der möglichen Betreiberrechte
im Vordergrund. Gerade weil die Stadt Wien Eigentümerin des
bestehenden Stadions ist, kommt ihr bei der Klärung der
Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle zu.
„Ein modernes Nationalstadion wäre eine große Chance für den
Sportstandort Wien und könnte weit über den Fußball hinaus
zusätzliche Veranstaltungen und wirtschaftliche Impulse ermöglichen.
SPÖ-Stadtrat Hacker darf nicht zum Hindernis für ein neues
Nationalstadion werden. Wien braucht eine schlanke Stadt, die private
Initiativen willkommen heißt und Investitionen ermöglicht“, so Figl
abschließend.