Haarentfernung

10 Jahre Erasmus Days: Österreich zeigt, was Erasmus+ bewegt.

Wien (OTS) – Europa lebt vom Austausch, und seit zehn Jahren machen
die Erasmus
Days sichtbar, was durch Zusammenarbeit entstehen kann. Im
Mittelpunkt stehen Kompetenzen für morgen und die europäische
Initiative „Union of Skills“.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr eröffnete am 29. September
2026 den österreichischen Auftakt der Erasmus Days 2026 am BG/BRG
Pichelmayergasse in Wien. Mit dabei waren der OeAD als nationale
Agentur für Erasmus+ sowie die Vertretung der Europäischen Kommission
in Österreich. Das BG/BRG Pichelmayergasse ist seit 2023 für Erasmus+
akkreditiert und setzt regelmäßig geförderte Mobilitätsaktivitäten
um. Die Schule bot damit den passenden Rahmen, um beim
österreichischen Kick-off zu zeigen, wie Erasmus+ im Schulalltag
konkret wirkt.

Zwtl.: Zehn Jahre Erasmus Days: „Learning and growing: Skills for
tomorrow”

Die Erasmus Days wurden 2017 anlässlich des 30-jährigen Bestehens
von Erasmus+ von der französischen nationalen Erasmus-Agentur ins
Leben gerufen und haben sich mittlerweile in ganz Europa und darüber
hinaus etabliert. 2026 finden die Erasmus Days zum zehnten Mal statt.
Unter dem internationalen Leitmotiv „Learning and growing: Skills for
tomorrow“ rückt das Jubiläumsjahr die Frage in den Mittelpunkt,
welche Kompetenzen Menschen brauchen, um die gesellschaftlichen,
technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen der kommenden
Jahre mitgestalten zu können.

Zwtl.: „Union of Skills“

Die Erasmus Days greifen mit ihrem Leitmotiv eines der zentralen
europäischen Zukunftsthemen auf: Mit der „Union of Skills“ möchte die
Europäische Kommission hochwertige Bildung, Aus- und Weiterbildung
sowie lebenslanges Lernen stärken. Menschen sollen grundlegende und
fortgeschrittene Kompetenzen erwerben, sich regelmäßig
weiterqualifizieren und ihre Fähigkeiten besser über Ländergrenzen
hinweg einsetzen können.
2026 legen die Erasmus Days den Fokus daher insbesondere auf
Grundkompetenzen, digitale Bildung, die wichtige Rolle von
Lehrkräften und Ausbildenden sowie die Zusammenarbeit zwischen
Bildungseinrichtungen. Erasmus+ macht viele dieser Ziele bereits
heute praktisch erfahrbar.

Zwtl.: Mitmachen und Erasmus+ sichtbar machen

Die Erasmus Days leben vom Engagement vor Ort. Einrichtungen und
Erasmus+ Projektträger:innen können ihre Aktivitäten auf der
europäischen Erasmus-Days-Plattform www.erasmusdays.eu/organize-an-
event eintragen. Von kleinen Aktionen in Schulen und Organisationen
über Workshops und Ausstellungen bis hin zu öffentlichen
Veranstaltungen sind unterschiedliche Formate möglich.

Über Erasmus+
Erasmus+ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Für die
Programmperiode von 2021 bis 2027 stehen 26,2 Mrd. Euro aus dem EU-
Budget zur Verfügung, ergänzt um 2,2 Mrd. Euro für zusätzliche
internationale Aktivitäten. Für das Europäische Solidaritätskorps
steht eine weitere Milliarde Euro zur Verfügung. Österreich erhält im
Zeitraum 2021 bis 2027 rund 683 Mio. Euro für Erasmus+ und das
Europäische Solidaritätskorps. Für 2026 stehen Bildungseinrichtungen,
Jugendorganisationen und Sportvereinen in Österreich rund 89 Mio.
Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der OeAD rechnet 2026 mit mehr
als 40.000 Teilnehmenden an Erasmus+ und dem Europäischen
Solidaritätskorps.

Der OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und
Internationalisierung, ist als nationale Agentur für die Umsetzung
von Erasmus+ und des Europäischen Solidaritätskorps verantwortlich.
Website: erasmusplus.oead.at
Link zur APA-Fotogalerie: apa-fotoservice.at/galerie/39924

Stimmen zu den Erasmus Days 2026
Christoph Wiederkehr, Bundesminister für Bildung:

Erasmus+ schafft eine europäische Perspektive. Austausch, neue
Kompetenzen und grenzüberschreitendes Lernen stärken eine offene und
zukunftsfähige Bildungslandschaft.

Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD:
Erasmus+ wirkt weit über einen Auslandsaufenthalt hinaus. Die
Teilnehmenden bringen Wissen, Ideen und Kontakte zurück und setzen
damit neue Impulse in ihren Einrichtungen und Umfeld.

Alexander Kandl, Direktor des BG/BRG Pichelmayergasse:
Erasmus+ macht Europa für unsere Schüler:innen erleb- und spürbar.
Als Organisation profitieren wir von den bleibenden Eindrücken und
Impulsen, die durch die Projekte entstehen.

Lena Sophie Winkler, Erasmus+ Koordinatorin am BG/BRG
Pichelmayergasse:
Erasmus+ ermöglicht Einblicke in andere Schulrealitäten und neue
pädagogische Perspektiven. Der Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern
aus verschiedenen Ländern ist für mich besonders bereichernd.

Jacqueline Zauner und Katharina Jerabek, Erasmus+ Koordinatorinnen am
BG/BRG Pichelmayergasse:
Beim Projekt CNAP erkundeten und skizzierten unsere Schüler:innen
gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerstädte. Sie
erweiterten ihre gedanklichen Landkarten und stärkten so ihre
Selbstermächtigung.

Kim Ney, 7A, Schülerin der BG/BRG Pichelmayergasse:

Meine erste Erasmus-Erfahrung war der Besuch der spanischen
Schüler:innen bei uns. Es war toll, Gleichaltrige aus einem anderen
Land kennenzulernen. Nun freue ich mich auf Brüssel und neue
Erfahrungen.

Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission
in Österreich: Erasmus+ ist gelebtes Europa: Seit 1987 haben fast 17
Mio. Menschen teilgenommen. Jede Mobilität schafft Freundschaften,
baut Vorurteile ab und stärkt Kompetenzen. So wächst Vertrauen!

Georg Pfeifer, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen
Parlaments in Österreich :

Europas Jugend ist dem Europaparlament sehr wichtig: Das
Botschafterschulenprogramm EPAS, die großen Jugendevents EYE in
Straßburg, der Karlspreis der Jugend und der Youth Hub zeugen davon.

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