Haarentfernung

Vier Monate nach dem Launch im AI:AT Coworking Hub: eustella trainiert offene KI-Modelle selbst nach

Wien (OTS) – Mit Version 1.5 hat das Wiener Startup eustella am 20.
Oktober 2026
den nächsten Entwicklungsschritt seiner Plattform für KI-Agenten
veröffentlicht. Das Team trainiert dafür offene KI-Modelle selbst
nach, stimmt sie auf das eigene KI-System ab und betreibt die
Plattform nach eigenen Angaben auf rein europäischer Cloud-
Infrastruktur. Knapp vier Monate nach dem Launch im Coworking Hub der
AI Factory Austria AI:AT in Wien-St. Marx nutzen mehr als 22.000
Konsument:innen und Unternehmen eustella.

Zwtl.: Offene Modelle, eigenes Nachtraining

Statt ein Sprachmodell von Grund auf neu zu entwickeln, setzt
eustella auf offene Modelle, deren Gewichte frei verfügbar sind, und
entwickelt sie mit eigenen Daten und Verfahren weiter. Fachleute
sprechen von Nachtraining oder Post-Training. Ausgangspunkt für
Version 1.5 ist das offene Modell Qwen 3.8 mit 27 Milliarden
Parametern. Der Ansatz funktioniert nach Angaben des Unternehmens
auch mit anderen Modellen. So kann das Team selbst bestimmen, wie
seine Modelle arbeiten und wo sie laufen.

Wie viel das Nachtraining bringt, hat eustella selbst gemessen,
mit 14 gängigen Leistungstests für KI-Modelle (Benchmarks). Version
1.5 verbessert das ursprüngliche Modell in allen 14 Tests, im Schnitt
um fünf Punkte. Am deutlichsten ist der Zuwachs beim Programmieren,
beim Befolgen komplexer Anweisungen und in mehrstufigen Gesprächen.
Außerdem arbeitet das Team nach eigenen Angaben laufend daran,
einseitige Antworten und Modell-Bias zu vermeiden, u.a. etwa
Verzerrungen nach Geschlecht oder Herkunft. Alle Messwerte, Methoden
und Quellen veröffentlicht eustella unter eustella.com/research .

Zwtl.: Wachstum Schritt für Schritt seit dem Launch im Hub

Seinen Launch hatte eustella am 24. Juni 2026 im AI:AT Coworking
Hub: Bei einer Pressekonferenz mit Live-Demo präsentierte das Team
seine App für Smartphone und Web, deren KI-Agenten mehrstufige
Aufgaben wie Recherchen, Präsentationen oder Reiseplanung
unterstützen. Ende August folgte ein erster Optimierungsschritt.
Durch verbesserte Modellgewichte ist seither das Achtfache an Nutzung
(Tokens) zum gleichen Preis möglich. Mit Version 1.5 kommt nun das
eigene Nachtraining dazu.

„In den USA wird gerade die Ära der Superintelligenz ausgerufen.
Europa darf dabei nicht zuschauen“, sagt Matteo Rosoli, CEO von
eustella. „Wir haben diesen Sommer gezeigt, dass ein europäisches
Team mit offenen Modellen und eigener Forschung an die Weltspitze
heranrücken kann, und das mit europäischen Werten. eustella v1.5 ist
erst der Anfang. Unser Ziel ist es, Europa einen Platz auf der
Weltkarte im Zeitalter der KI zu sichern.“

Matteo Rosoli, CEO, eustella

Zwtl.: Teil der AI:AT Community in St. Marx

eustella ist Co-Worker im AI:AT Coworking Hub im SOLARIS in Wien-
St. Marx. Der Hub ist seit seiner Eröffnung im Februar 2026 auf 218
Co-Workers aus 105 Organisationen gewachsen, rund 85 davon AI
Startups (Stand September 2026). AI Startups, Forschung, Unternehmen
und öffentliche Akteur:innen arbeiten dort nebeneinander, tauschen
sich fachlich aus und geben ihre Erfahrungen in Fachvorträgen und
Community-Formaten weiter.

„eustella hat im Juni hier im Hub seine App präsentiert und legt
vier Monate später Ergebnisse aus eigener Forschung vor. Diese
Entwicklung Schritt für Schritt mitzuerleben, zeigt, wofür der Hub da
ist: Teams finden hier ein Umfeld, in dem sie wachsen können, und
geben ihr Wissen an die Community weiter. Davon profitiert der KI-
Standort Österreich weit über ein einzelnes Unternehmen hinaus.“

Karl Kugler, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT

„Souveränität bei KI heißt, Modelle zu verstehen, sie selbst
weiterzuentwickeln und selbst zu entscheiden, wo diese betrieben
werden. Dafür braucht Europa beides: Teams mit diesem Können und eine
eigene Infrastruktur. Die Infrastruktur entsteht mit den AI
Factories, in Österreich ist AI:AT der Zugangspunkt. Dass in Wien
startups wie eustella heranwachsen, zeigt, dass auch das Können da
ist.“

Markus Stöhr, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT

Der Weg von eustella, von der ersten App bis zu eigenen,
nachtrainierten Modellen, zeigt, was in einem offenen, kollaborativen
KI-Umfeld möglich ist: Wo Startups mit Tempo, eigene Forschung,
verantwortungsvolle KI-Entwicklung, eine aktive Community und
europäische Infrastruktur zusammentreffen, wird europäische KI-
Souveränität ein Stück greifbarer.

Zwtl.: Über eustella

eustella ist ein europäischer Anbieter für souveräne KI mit Sitz
in Wien. Durch die Kombination von hochperformanten eigenen KI-
Systemen, einer rein europäischen Cloud-Infrastruktur und
strategischen Partnerschaften schafft eustella die technologische
Basis für digitale Unabhängigkeit in Europa.

Weitere Informationen: www.eustella.com

Zwtl.: Über die AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory
im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT
Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA)
geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.

Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universität Wien,
Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU
Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science
and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der
Wissenschaften (ÖAW), INiTS, Vienna’s High-Tech Incubator, sowie
EODC, Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring
GmbH.

AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit
einem physischen Hub und unterstützt Organisationen aus Wirtschaft,
öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler,
unabhängiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise, vom ersten Use Case
bis zur praktischen Umsetzung.

Weitere Informationen: www.ai-at.eu

Zwtl.: Funding Acknowledgement

Die AI Factory Austria AI:AT wird durch das European High-
Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des
Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird
unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union
sowie Österreich (BMIMI/FFG).

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at