Haarentfernung

SP-Ludwig/Neumayer: „Was erkämpft wurde, kann auch wieder verloren gehen“

Wien (OTS) – Im Gedenken an all jene Frauen und Männer, die sich dem
Austrofaschismus und Nationalsozialismus entgegengestellt haben und
dafür verfolgt, eingesperrt und ermordet wurden, versammelten sich
auch in diesem Jahr wieder mehr als hundert Menschen zum
traditionellen Gedenkmarsch am 1. November am Wiener Zentralfriedhof.
Das Gedenken galt dabei nicht nur der Vergangenheit, sondern auch dem
Auftrag, die Demokratie auch heute gegen Angriffe zu verteidigen.
„Wir gedenken der Frauen und Männer, die sich dem Austrofaschismus
und dem Nationalsozialismus entgegengestellt haben. Viele von ihnen
haben dafür ihr Leben verloren. Wir erzählen ihre Geschichte nicht
aus Nostalgie. Wir erzählen sie, weil Freiheit und Demokratie nicht
selbstverständlich sind. Was erkämpft wurde, kann auch wieder
verloren gehen. Deshalb verteidigen wir Frieden, Freiheit und
Menschenrechte, gerade jetzt, wo Kriege und autoritäre Tendenzen
zunehmen“, betonte SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender Bürgermeister
Dr. Michael Ludwig.

Damit das Gedenken im Alltag Wirkung zeigt, braucht es
Strukturen, die den Zusammenhalt absichern. „In Wien ist über
Jahrzehnte eine Kultur des Dialogs gewachsen. Sie stützt sich auf
eine starke Sozialpartnerschaft, auf den Wiener Religionsrat und auf
eine klare Absage an jede Form von Gewalt und Radikalismus. Mit der
Wiener Demokratie-Strategie und dem Büro für Mitwirkung entwickeln
wir diese Kultur gezielt weiter“, so Ludwig weiter.

„Während andere Ängste schüren, arbeiten wir in Wien jeden Tag
dafür, dass alle Menschen hier eine Perspektive haben. Das ist der
Auftrag, den uns die Kämpferinnen und Kämpfer des Widerstands
hinterlassen haben“, ergänzt SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörg
Neumayer, MA abschließend.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter: Fotolink (Schluss)