Wien (OTS) – „Die Folgen der jahrelangen Massenzuwanderung sind in
Wiens
Klassenzimmern längst nicht mehr zu übersehen. Lehrer müssen sich
täglich mit Sprachdefiziten, religiösem Druck, Radikalisierung und
Gewalt auseinandersetzen, anstatt Wissen zu vermitteln“, kritisiert
der Wiener FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss
anlässlich des heutigen Interviews von Bildungsdirektorin Elisabeth
Fuchs im Kurier. 831 Suspendierungen im vergangenen Schuljahr und 18
Anzeigen wegen Verstößen gegen das Kopftuchverbot verdeutlichen die
enormen Herausforderungen. „Unsere Lehrer werden zu Sozialarbeitern
und Konfliktmanagern gemacht, während die eigentliche
Wissensvermittlung auf der Strecke bleibt. Die Leidtragenden sind
unsere Kinder, deren Bildungschancen zunehmend schwinden.“
Die Antworten der Bildungsdirektorin sind für Krauss zwar gut
gemeint, echte Lösungen und bildungspolitische Leuchtturmprojekte
fehlen jedoch. Vor allem Bildungsstadträtin Bettina Emmerling nimmt
er in die Pflicht: „Emmerling hat viel zu lange zugesehen, während
die Probleme immer größer wurden. Die Folgen der unkontrollierten
Zuwanderung wurden jahrelang schöngeredet und jetzt sollen Lehrer
ausbaden, was die Politik angerichtet hat.“ Krauss fordert eine
konsequente Deutschpflicht, verpflichtende Sprachstandsfeststellungen
ab dem 3. Lebensjahr, klare Sanktionen bei Gewalt und religiösem
Extremismus sowie verpflichtende Deutschkurse für Eltern und Kinder.
„Statt immer neuer Workshops braucht es endlich klare Regeln,
Leistung und Disziplin. Wiens Schulen müssen wieder Orte der Bildung
werden und dürfen nicht länger als Reparaturbetriebe einer
gescheiterten Integrationspolitik herhalten“, so Krauss abschließend.