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BM Hanke und BM Marterbauer steigen auf Preisbremse: KTÖ & Vignette werden 2027 nur um 2% erhöht – Bundesgebühren bleiben gleich

Wien, am 22.10.2026 (OTS) – Leistbare Mobilität und
Inflationsbekämpfung gehen Hand in Hand.
Trotz des notwendigen Kurses der konsequenten Budgetsanierung, setzt
die Regierung auf unterschiedlichen Ebenen an, um die Bürger und
Bürgerinnen zu entlasten. Finanzminister Markus Marterbauer und
Mobilitätsminister Peter Hanke steigen gemeinsam auf die
Kostenbremse. Die Bundesgebühren, die unter anderem für das
Ausstellen von Reisepässen oder Personalausweisen anfallen, werden im
kommenden Jahr nicht erhöht. Die Preise für das Klimaticket
Österreich sowie die Pkw-Jahresvignette werden um lediglich 2 Prozent
statt der vorgesehenen 3,6 Prozent entsprechend dem
Verbraucherpreisindex (VPI) erhöht.

Finanzminister Markus Marterbauer erklärt: „Österreich gehörte
lange zur Gruppe mit den höchsten Inflationsraten unter den EU-
Ländern. Trotz der angespannten budgetären Situation setzt die
Bundesregierung ein Bündel von Maßnahmen zur Eindämmung der Teuerung.
Dass die Großzahl der Bundesgebühren nicht erhöht wird, ist ein
weiterer Baustein, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten der
Menschen zu dämpfen.“

„ Mobilität muss für die Menschen in Österreich leistbar bleiben.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir darauf
achten, dass die täglichen Wege zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur
Familie nicht übermäßig teurer werden. Mit unserem Verkehrspaket
halten wir die Preisanpassungen bei Klimaticket und Vignette bewusst
unter der Inflation. Das ist ein konkreter Beitrag zur
Inflationsbekämpfung und eine Entlastung für die Menschen in unserem
Land “, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.

Earlybird-Aktion bei Vignette 2027 und günstigeres KlimaTicket
Österreich bis Ende des Jahres

Autofahrerinnen und Autofahrer profitieren von einer Earlybird-
Aktion bei der Jahresvignette: Wer die neue Vignette für 2027 vor dem
1. Jänner 2027 kauft, erhält sie noch zum bisherigen Preis von 106,80
Euro. Erst zum Jahreswechsel wird die Vignette um 2% auf 108,90 Euro
angehoben.

Wer ein KlimaTicket Österreich mit Gültigkeitsbeginn bis 31.
Dezember kauft, erhält diese zum bisherigen, günstigeren Preis von
1.400 Euro. All jene Tickets, die ab 1. Jänner 2027 gültig sind
werden um nur 2 Prozent valorisiert. Damit zahlen Besitzer:innen
eines KTÖ lediglich 2,30 Euro mehr pro Monat. Die Senkung der
Valorisierung von 3,6 Prozent entsprechend des VPI auf 2 Prozent
bedeutet eine Ersparnis von rund 22 Euro pro Ticket.

Das Paket berücksichtigt unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse:
Es kommt sowohl Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Verkehrs als
auch Autofahrerinnen und Autofahrern zugute. Die Erhöhung des
Klimatickets Österreich und der Vignette um nur 2 Prozent statt 3,6
Prozent begrenzt die Mehrkosten und schafft mehr Planbarkeit für
Haushalte und Pendlerinnen und Pendler.

Gebührenbremse bei Reisepass, Führerschein und Co

Auch bei den Kosten für die Bundesgebühren steigt die Regierung
auf die Bremse. Die Inflationsanpassung der Gebühren wird für das
kommende Jahr ausgesetzt. Gegenüber einer vollen Valorisierung bringt
das den Bürgerinnen und Bürgern eine Entlastung in der Höhe von 25
Millionen Euro. Grundsätzlich betrifft dies alle amtlichen Gebühren,
die im Rahmen des österreichischen Gebührengesetzes geregelt sind.
Die Gebührenbremse gilt etwa für das Ausstellen von Reisepässen oder
Personalausweisen. Unter anderem sind auch die Kosten für
Zulassungsscheine, Führerscheine, Strafregisterbescheinigungen oder
das Ausstellen von Patenten umfasst.