Wien (OTS) – Rund um den Black Friday verleiten hohe Rabatte oft zu
Impulskäufen.
Im Einkaufskorb landen mit Airfryer, Outdoorkleidung und Kosmetik
auch Ewigkeitschemikalien, die unsere Gesundheit und die Umwelt
belasten. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, sich beim Einkaufen Zeit zu
nehmen und langlebige Produkte ohne langlebige Chemikalien zu kaufen.
Viele Tipps sind in der Broschüre „PFAS – Die ewigen Chemikalien.
Tipps zur Vermeidung im Alltag“ auf www.umweltberatung.at/pfas-
broschuere zu finden.
Unser Konsum bringt nicht nur negative Folgen für die Umwelt, oft
sind wir auch direkt betroffen, weil Produkte unserer Gesundheit
schaden. „Besonders problematisch sind per- und polyfluorierte
Alkylsubstanzen, die als PFAS oder Ewigkeitschemikalien bekannt sind.
Sie finden sich in vielen Produkten des Alltags, einige davon sind
gesundheitlich bedenklich“, erklärt Michaela Knieli, von DIE
UMWELTBERATUNG.
Zwtl.: Technische Vorteile, gesundheitliche Nachteile
PFAS haben viele technisch vorteilhafte Eigenschaften: Sie sind
wasserabweisend, schmutzabweisend und flammhemmend. Deshalb werden
sie häufig für Beschichtungen auf Textilien, Möbeln, Kochgeschirr und
Lebensmittelverpackungen verwendet. Einmal über Haut, Wasser oder
Lebensmittel aufgenommen, werden PFAS im Blut an Eiweiße gebunden und
nur extrem langsam wieder ausgeschieden. Starke Belastung mit diesen
Chemikalien beeinflusst das Immunsystem und die Leber und somit
unsere Gesundheit. Mittlerweile sind auch viele PFAS-freie
Alternativen auf dem Markt.
Zwtl.: 4 Tipps für einen PFAS-freien Einkauf
– Die wichtigste Frage: Brauche ich das wirklich?
Die Frage nach der Notwendigkeit steht an erster Stelle ‒ denn
der umweltfreundlichste Einkauf ist jener, der gar nicht stattfindet.
– Gibt es eine PFAS-freie Alternative?
Auf die Kennzeichnung achten: Immer mehr Produkte wie Outdoor-
Bekleidung oder Kochgeschirr sind als PFAS-frei beziehungsweise
fluorfrei gekennzeichnet.
– Werbeaussagen beachten
Bezeichnungen wie „wasserabweisend“, „fleckenresistent“ oder
„schmutzabweisend“ können auf den Einsatz von PFAS hindeuten.
Vorsicht ist bei Antihaftbeschichtungen, flecken- und
wasserabweisenden Textilien und lang haftender, wasserfester Kosmetik
geboten.
– Materialien bewusst wählen
Edelstahl, Gusseisen, Glas oder Keramik sind bei Kochgeschirr
gute, langlebige Alternativen zu PFAS-haltigen Beschichtungen.
Zwtl.: Information
Viele weitere Informationen bietet die Broschüre „PFAS – Die
ewigen Chemikalien. Tipps zur Vermeidung im Alltag“. Sie kann
kostenlos heruntergeladen oder gegen Versandkosten auf
www.umweltberatung.at/pfas-broschuere bestellt werden. Die Broschüre
wurde von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag des Bundesministeriums für
Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
erstellt.
Individuelle Beratung zum ökologischen Konsum bietet DIE
UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter Tel. 01 803 32 32
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.