Haarentfernung

COP31: Greenpeace fordert klare Leitplanken für grüne Elektrifizierung

Wien/Antalya (OTS) – Zum Auftakt der UN-Klimaverhandlungen (COP31) in
Antalya fordert die
Umweltschutzorganisation Greenpeace klare Leitplanken für eine grüne
Elektrifizierung. Der Wechsel von Kohle, Öl und Gas hin zu Strom ist
ein zentraler Hebel, damit der globale Ausstieg aus fossiler Energie
gelingen kann. Die globale Elektrifizierung darf jedoch kein
Schlupfloch für Anbieter von fossilem Strom werden. Deshalb fordert
Greenpeace, dass bis 2035 mindestens 75 Prozent des Stroms aus
erneuerbaren Energien stammen müssen.

Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in
Österreich, betont: „Die Klimakrise eskaliert in rasantem Tempo. Wir
haben schlicht keine Zeit mehr für halbe Sachen. Die Verhandlungen in
Antalya müssen zum weltweiten Befreiungsschlag aus der fossilen
Abhängigkeit werden. Elektrifizierung ist eine Lösung dafür, jedoch
nur, wenn der Strom fossil- und atomfrei produziert wird.“

Von Klimaminister Norbert Totschnig fordert Greenpeace, auch in
Österreich den fossilen Ausstieg voranzutreiben und einen klaren
Ausstiegsplan für Öl und Gas zu verankern. Dieser muss ein sofortiges
Verbot neuer Öl- und Gasexplorationen in Österreich sowie das
endgültige Aus für die heimische fossile Förderung bis spätestens
2035 festschreiben. Duregger stellt klar: „Klimaminister Norbert
Totschnig muss in Antalya endlich Kante zeigen. Wer im Jahr 2026
immer noch neue Gasbohrungen zulässt und fossile Konzerne schützt,
sabotiert unsere Zukunft.”

„KEEP 1.5 ALIVE!“
Vor dem Auftakt der Weltklimakonferenz COP31 setzen Greenpeace-
Aktivist:innen am Freitag ein unübersehbares Zeichen für den
Klimaschutz: Am Strand von Konyaalti in Antalya rollten sie ein
riesiges Banner aus mit der klaren Botschaft: „COP31: KEEP 1.5°C
ALIVE“. Das Banner war selbst aus dem Weltraum sichtbar – ein
Satellit hielt die Aktion fest.

Factsheet zur COP31: https://act.gp/4j29Mzp
Fotos: https://act.gp/4eqdNMt

Inhalte auf einen Blick

Thema/Anlass: Anlässlich des Auftakts der UN-Klimakonferenz COP31
in Antalya fordert Greenpeace klare Leitplanken für eine weltweite
grüne Elektrifizierung.
Ergebnis : Bis zum Jahr 2035 müssen global mindestens 75 Prozent des
Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.
Hauptforderung: Auf globaler Ebene fordert Greenpeace eine fossil-
und atomfreie Elektrifizierung. Für Österreich fordert Greenpeace
einen verbindlichen Ausstiegsplan für Öl und Gas.
Akteur:innen / Adressat: Klimaminister Norbert Totschnig und die
Verhandlungsteams der COP31.
Quelle / Material: Greenpeace Österreich / Factsheet:
https://act.gp/4j29Mzp , Bildmaterial: https://act.gp/4eqdNMt