Haarentfernung

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner besucht ASTA Energy Solutions AG in Oed – Innovation und Recycling im Fokus

Ted (OTS) – Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie,
Startups und
Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus,
hat am 12. Oktober 2026 die ASTA Energy Solutions AG an ihrem
Stammsitz in Oed (Bezirk Wiener Neustadt) besucht.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung führten CFO Daniela
Klauser und CTO Dr. Thomas Vogl durch das Werk. Dabei gewann die
Staatssekretärin und die ebenfalls anwesenden Gäste, die
Bürgermeisterin der Gemeinde Waldegg – Katharina Trettler-Schiefer –
sowie Herr Dipl.-Ing. Franz Dinhobl, Einblicke in die Fertigung
hochpräziser Kupferwickelmaterialien und Roebelstäbe, die weltweit in
Hochleistungstransformatoren und Generatoren für Stromnetze und
Kraftwerke zum Einsatz kommen. Beim anschließenden gemeinsamen
Gespräch mit CEO Dr. Karl Schäcke standen die Rolle der heimischen
Industrie für die globale Energiewende, die Versorgungssicherheit bei
kritischen Rohstoffen sowie die aktuellen Investitionen in den
Standort im Mittelpunkt.

Zwtl.: Global Player aus Österreich für die Energieinfrastruktur von
morgen

Netzausbau, die Integration erneuerbarer Energien und ein
steigender Strombedarf durch Elektrifizierung und neue Rechenzentren
lassen die weltweite Nachfrage nach Leistungstransformatoren und
Generatoren kräftig wachsen, und damit auch nach den hochpräzisen
Kupferleitern, die ASTA dafür liefert. Mit rund 1.600 Mitarbeitenden
an sechs Standorten in Europa, Asien und Südamerika und einem Umsatz
von rund 695 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 zählt die Gruppe
international zu den führenden Herstellern in diesem Segment.

Langfristige Lieferverträge mit globalen Konzernen wie Siemens
Energy, GE Vernova und ANDRITZ sichern die Auslastung über mehrere
Jahre. Parallel erweitert ASTA nach dem Prinzip „Local for Local“
gezielt die Kapazitäten in Österreich, Brasilien, China und Indien,
um Kunden in den wichtigsten Wachstumsmärkten direkt vor Ort zu
beliefern. Gesteuert wird die internationale Gruppe vom Stammsitz in
Oed aus, wo ASTA rund 440 Mitarbeitende (inkl. Holdings) beschäftigt.

Zwtl.: Rund 17 Millionen Euro für Kupfer-Recycling „Made in Austria“

Einen Schwerpunkt des Besuchs bildete die neue Kupfer-
Recyclinganlage, die ASTA in Oed errichtet. In den kommenden Jahren
fließen rund 17 Millionen Euro in den Aufbau einer europäischen
Plattform für Kupferdraht aus Sekundärkupfer. Mit der Investition
werden am Standort Oed zudem neue Arbeitsplätze geschaffen und die
regionale Wertschöpfung gestärkt. Die Bestellung der ersten Maschinen
ist noch für 2026 geplant, der Produktionsstart für Ende 2029 –
danach wird die Anlage schrittweise hochgefahren. Verarbeitet wird
zukünftig Kupferschrott aus der eigenen Produktion sowie von Kunden
und Lieferanten. Damit schließt ASTA den Materialkreislauf direkt in
der eigenen Wertschöpfungskette.

Die Anlage ist Teil der Initiative „Low Carbon Copper“: Bis 2030
soll der Anteil von Recyclingkupfer in der Produktion auf 70 Prozent
steigen und der CO₂-Fußabdruck je Tonne Kupferdraht deutlich sinken.
Rund 20 Prozent des Emissionserlöses aus dem Börsengang im Jänner
2026 sind für den Ausbau des Recyclings vorgesehen. Dabei baut ASTA
auf das gewonnene Know-How aus der bestehenden Recyclingplattform in
Brasilien auf, die neue Anlage in Oed wird zugleich technologisch
weiterentwickelt.

Dr. Karl Schäcke, CEO der ASTA Energy Solutions AG , betont: „Wir
freuen uns sehr, dass Staatssekretärin Zehetner sich persönlich ein
Bild von unserem Werk gemacht hat. CO₂-armes Kupfer gewinnt für
unsere Kunden weltweit rasant an Bedeutung, umso konsequenter
verfolgen wir die Strategie, die in Brasilien erprobten Verfahren
weiterzuentwickeln und an unserem Stammsitz in Oed zu implementieren.
Wir haben bewiesen, dass geschlossene Kupferkreisläufe im
industriellen Maßstab funktionieren. Mit der neuen Plattform schaffen
wir Kapazitäten und verankern gleichzeitig eine Schlüsseltechnologie
für die Energiewende in Europa.“

Daniela Klauser, CFO der ASTA Energy Solutions AG , betont: „Mit
der neuen Recyclinganlage setzen wir ein klares Bekenntnis zum
Wirtschaftsstandort Osterreich: Die Investition macht uns
unabhängiger von volatilen Rohstoffmärkten und senkt zugleich unseren
CO₂-Fußabdruck. Davon profitieren unsere Kunden ebenso wie die
Region, in der wir hochqualifizierte Arbeitsplätze langfristig
absichern. Unsere Lösungen stecken in Stromnetzen und Kraftwerken
rund um den Globus – das Fundament dafür legen wir hier in
Niederösterreich.“

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zeigt sich beeindruckt:
„Versorgungssicherheit beginnt auch bei den Rohstoffen und
Technologien, die wir für unsere Energieinfrastruktur brauchen.
Deshalb müssen wir industrielle Kompetenz in Österreich halten,
Rohstoffe stärker im Kreislauf führen und Abhängigkeiten verringern.
Ich begrüße, dass ASTA mit der Investition in Kupferrecycling hier in
Oed einen wertvollen Beitrag dazu leistet. Als Energie-
Staatssekretärin setze ich mich für wettbewerbsfähige Energiepreise
und verlässliche Rahmenbedingungen ein, damit Unternehmen wie ASTA
langfristig in Österreich investieren können.“

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at