Wien (OTS) – Die von ÖVP, Neos und FPÖ geforderte Bürgerversammlung
zur Zukunft
des Aumannplatzes wird stattfinden. Bezirksvorsteherin Silvia Nossek
informierte die Bezirksvertretung darüber, dass dem gemeinsamen
Verlangen der Opposition entsprochen wird. Die Bürgerversammlung wird
gemäß § 104c Wiener Stadtverfassung unter dem Titel „Neugestaltung
des Aumannplatzes: Folgen für den Verkehr in ganz Währing und
Evaluierung von kostengünstigeren Alternativen“ am Donnerstag, 5.
November 2026, von 16:30 bis 19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Gertrud,
Gentzgasse 22-24, 1180 Wien, stattfinden.
Die ÖVP Währing sieht darin einen wichtigen Erfolg für die
demokratische Mitbestimmung und die zahlreichen Bürgerinnen und
Bürger, die sich in den vergangenen Monaten kritisch mit den
vorliegenden Plänen auseinandergesetzt haben.
„Wir freuen uns, dass unserem gemeinsamen Verlangen entsprochen
wurde und die Bürgerinnen und Bürger nun endlich direkt zu Wort
kommen können. Mehr als 3.000 Menschen haben ihre Sorgen und Anliegen
zur geplanten Neugestaltung des Aumannplatzes deutlich gemacht. Eine
Bürgerversammlung bietet die notwendige Möglichkeit, offene Fragen
transparent zu diskutieren und Alternativen aufzuzeigen“, erklärt
Oliver Möllner, Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Währings.
Auch ÖVP-Klubobfrau Beate Marx wertet die Entscheidung als
wichtiges Signal: „Die Zustimmung zur Bürgerversammlung ist ein
starkes Zeichen für gelebte Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger
sind die unmittelbar Betroffenen und sollen daher auch die
Möglichkeit haben, ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Vorschläge
einzubringen. Jetzt liegt es an allen Beteiligten, die Diskussion
sachlich zu führen und gemeinsam nach den besten Lösungen zu suchen.“
Für die ÖVP steht dabei fest, dass die Bürgerversammlung
ergebnisoffen geführt werden muss. Ziel sei es nicht, bereits
getroffene Entscheidungen nachträglich zu rechtfertigen, sondern
gemeinsam mit der Bevölkerung die beste Lösung für den Aumannplatz zu
finden.
„Die Evaluierung kostengünstigerer Alternativen muss ernsthaft
geprüft werden. Angesichts der angespannten finanziellen Situation
des Bezirks dürfen Investitionen dieser Größenordnung nicht ohne
kritische Prüfung möglicher Alternativen erfolgen. Währing braucht
nachhaltige Lösungen statt weiterer Belastungen des
Bezirkshaushalts“, betont Oliver Möllner. Oliver Möllner und Beate
Marx ergänzen: „Die Menschen erwarten sich zu Recht, dass mit ihrem
Steuergeld verantwortungsvoll umgegangen wird. Die Bürgerversammlung
bietet die Chance, auch über Varianten zu sprechen, die den
Aumannplatz aufwerten, gleichzeitig aber günstiger umsetzbar sind.
Unser Ziel ist klar: eine attraktive Gestaltung des Parkes ohne eine
weitere Neuverschuldung des Bezirks.“
Die ÖVP Währing sieht nun insbesondere die Bezirksvorsteherin und
die SPÖ in der Verantwortung, die angekündigte Bürgerbeteiligung
ernst zu nehmen und deren Ergebnisse in den weiteren
Entscheidungsprozess einfließen zu lassen.
„Nachdem die Bürgerversammlung nun zustande kommt, sind
Bezirksvorsteherin Nossek und die SPÖ gefordert, den Dialog mit den
Bürgerinnen und Bürgern ergebnisoffen zu führen und die dort
eingebrachten Argumente und Vorschläge ernsthaft zu berücksichtigen.
Wer Bürgerbeteiligung ankündigt, muss auch bereit sein, Konsequenzen
daraus zu ziehen“, so Marx und Möllner abschließend.