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BMFWF-Ausschreibung für Kinder- und Jugenduniversitäten 2027 gestartet

Wien (OTS) – Im Jahr 2027 fördert das Bundesministerium für Frauen,
Wissenschaft
und Forschung (BMFWF) erneut Projekte, die Kindern und Jugendlichen
vielfältige Einstiege in die Welt der Wissenschaft und Forschung
bieten und dabei die Bandbreite von Wissenschaft und Kunst
vermitteln. Antragstellende können bis zu 100.000 Euro pro Kinder-
und Jugenduniversität bzw. maximal 50 Prozent der Gesamtprojektkosten
als Förderung beantragen. Damit wurden sowohl die maximal mögliche
Fördersumme als auch der Prozentsatz der Förderhöhe von bisher 30 auf
50 Prozent der Gesamtprojektkosten erhöht.

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner: „Jedes Kind soll
die Chance bekommen, Wissenschaft für sich zu entdecken, unabhängig
davon, wo es aufwächst oder ob die Eltern eine Universität besucht
haben. Die kindliche Neugier zu bewahren und Kindern die Möglichkeit
zu geben, selbst Fragen zu stellen, zu forschen und Neues zu
entdecken, ist eine wichtige Aufgabe. Kinder- und Jugenduniversitäten
schaffen genau diese Möglichkeit: Sie machen Wissenschaft erlebbar
und zeigen Kindern, dass ihre Fragen und Ideen zählen. Wissenschaft
soll für alle da sein!“

Das Förderungsprogramm wird von der OeAD-Agentur für Bildung und
Internationalisierung im Auftrag des BMFWF betreut. Ziel des
Förderungsprogramms ist weiterhin größtmögliche soziale Durchmischung
bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, insbesondere die
Erreichung bisher unterrepräsentierter Gruppen. OeAD-Geschäftsführer
Jakob Calice unterstreicht die strategische Bedeutung des
Förderprogramms: „Kinder- und Jugenduniversitäten leisten einen
wichtigen Beitrag zur Steigerung des Interesses für und des
Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie in der Gesellschaft. Die
Jüngsten können als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihre
Familien und Freundeskreise wirken, indem sie positive Erfahrungen
mit Wissenschaft und Universität teilen. Das ist in Zeiten multipler
Krisen und sozialer Herausforderungen besonders wichtig.“

Gefördert werden Projekte, die im Rahmen von niederschwelligen
und altersgemäßen Lehrveranstaltungsangeboten die Bandbreite von
Wissenschaft, Forschung und Künsten vermitteln. Dies können
beispielsweise Vorlesungen, Workshops und Seminare sein, aber auch
Exkursionen oder Online-Formate. Der zeitliche Rahmen kann an
Veranstaltungsformat und örtliche Gegebenheiten angepasst werden.
Sowohl einzelne ein- bis zweistündige Veranstaltungen als auch Tages-
oder Wochenformate sind möglich. Voraussetzung ist, dass die Angebote
für die Kinder und Jugendlichen innerhalb 1. Jänner und 31. Dezember
2027 stattfinden. Nicht mehr gefördert werden Erweiterungsmodule zur
Ferienbetreuung mit wissenschaftlichem Anspruch.

Neben Angeboten direkt an Universitäten und
Forschungseinrichtungen sind Angebote im öffentlichen Raum,
beispielsweise in Parks oder Fußgängerzonen, willkommene
Veranstaltungsformate. Diese können insbesondere Kinder und
Jugendliche mit wenig Zugang zu Universitäten und
Forschungseinrichtungen gezielt ansprechen.

Auch die Erschließung von peripheren Regionen ist ein zentrales
Anliegen des Förderungsprogramms, das in den kommenden Jahren weiter
vorangetrieben werden soll. Von den 21 Kinder- und
Jugenduniversitäten, die 2026 vom BMFWF in sechs österreichischen
Bundesländern gefördert wurden, fanden bereits einige Angebote im
ländlichen Raum statt, wie im Almtal (OÖ), in Dölsach (T), Hollabrunn
(NÖ), Weiz (Stmk.), im Klostertal (Vbg.) oder in Raabs an der Thaya (
NÖ).

Förderungsanträge können ab sofort – bis 4. Dezember 2026 um 12
Uhr – über die elektronische Einreichplattform des OeAD eingebracht
werden.

Weitere Infos zur Ausschreibung finden sich hier:
youngscience.oead.at/de/angebote/kinder-und-jugenduniversitaeten

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