Wien (OTS) – Entsetzt zeigen sich der Simmeringer
FPÖ-Landtagsabgeordnete Paul
Stadler und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Daniel Eigner über die
brutale Messerattacke auf einen 15-jährigen Schüler im Simmeringer
Hyblerpark. So soll der Jugendliche nach der Trennung von seiner
Freundin über ein gefälschtes TikTok-Profil unter dem Vorwand eines
Treffens mit einem anderen Mädchen in den Park gelockt worden sein.
Dort sollen zwei arabische Jugendliche zunächst brutal auf ihn
eingeschlagen und ihn anschließend mit einem Messer verletzt haben.
Das Opfer musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht
werden. Aufgrund der geschilderten Hintergründe steht der Verdacht
eines versuchten Ehrenmordes im Raum.
„Wenn ein 15-Jähriger wegen einer beendeten Beziehung gezielt in
eine Falle gelockt, zusammengeschlagen und niedergestochen wird,
haben wir es mit einer neuen Dimension der Gewalt zu tun. Hier
braucht es rigorose Strafen statt falsch verstandener Nachsicht“,
erklärt Stadler, der eine Senkung der Strafmündigkeit fordert. Auch
die Herkunft der Tatverdächtigen müsse in der Berichterstattung klar
benannt werden: „Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren,
wer hinter solchen Gewalttaten steckt und welche Hintergründe dabei
eine Rolle spielen.“
Eigner erinnert an die bereits 2017 erhobene FPÖ-Forderung nach
Videoüberwachung im Hyblerpark, wo 2020 ein 19-Jähriger durch mehrere
Messerstiche schwer verletzt wurde. „Muss erst ein Mensch sterben,
bevor endlich gehandelt wird? Seit Jahren weisen wir auf die
Sicherheitsprobleme hin, doch die notwendigen Konsequenzen bleiben
aus“, kritisiert Eigner.
Die Freiheitlichen fordern mehr Polizeipräsenz, die Prüfung einer
Polizeiinspektion beim Gasometer und eine rechtlich zulässige
Videoüberwachung. Auch die mit rund einer Million Euro budgetierte
Jugendbetreuung müsse auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. „SPÖ-
Bezirksvorsteher Steinhart und die Wiener Stadtregierung müssen
gemeinsam mit dem Innenministerium endlich einen verbindlichen
Sicherheitsplan vorlegen. Gerade angesichts des geplanten
Zentralparks dürfen sich diese Zustände nicht wiederholen“, betont
Eigner. „Unser Mitgefühl gilt dem Opfer und seiner Familie. Wir
wünschen dem jungen Burschen eine rasche und vollständige Genesung“,
so Stadler und Eigner abschließend.