Hiroshima-Gedenktag – Babler: „Aus der Erinnerung erwächst unsere Verantwortung für Frieden“

Wien (OTS) – Am 6. und 9. August jähren sich die Atombombenabwürfe
auf die
japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 81. Mal. Die SPÖ
gedenkt der über hunderttausend Menschen, die durch die Explosionen
ums Leben gekommen sind, sowie der unzähligen Opfer, die an den
Folgen der atomaren Strahlung starben oder bis heute darunter leiden.
SPÖ-Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler betont:
„Hiroshima und Nagasaki stehen für die verheerenden Folgen von Krieg
und atomarer Gewalt. Aus der Erinnerung erwächst unsere Verantwortung
für Frieden. Angesichts neuer Aufrüstung und wachsender
internationaler Spannungen müssen wir alles daransetzen, Frieden zu
sichern und Konflikte auf diplomatischem Weg zu lösen.“ Babler
unterstreicht: „Atomwaffen dürfen niemals wieder zum Einsatz kommen.
Sie bedrohen die gesamte Menschheit.“ ****

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim verweist darauf, dass
die atomare Gefahr auch mehr als acht Jahrzehnte nach Hiroshima und
Nagasaki nicht gebannt ist. „Weltweit existieren nach wie vor mehr
als 12.000 Atomwaffen. Eine Welt ohne Atomwaffen bleibt unser Ziel.
Frieden und internationale Zusammenarbeit müssen deshalb oberste
Priorität haben. Die atomwaffenfreie Welt darf nicht bloß ein
Fernziel bleiben, sondern muss politische Realität werden“, so
Seltenheim.

„Das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki erinnert uns jedes Jahr
aufs Neue daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Die
Erinnerung an die Opfer verpflichtet uns, alles dafür zu tun, dass
sich eine solche Katastrophe niemals wiederholt“, betonen Babler und
Seltenheim. Babler und Seltenheim danken der Wiener Friedensbewegung
und der Hiroshima Gruppe Wien für ihr jahrzehntelanges Engagement
gegen das Vergessen und für eine friedliche Welt. (Schluss) ff/bj/ls