Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst
gesund“ am Samstag, dem 8. August 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf
ORF ON folgende Beiträge:
Küchengeheimnis – so reduziert man Mikroplastik
Mikroplastik ist ein latentes Gesundheitsproblem, auch wenn noch
niemand genau weiß, welchen Schaden die winzigen Teilchen im Körper
anrichten können, die sich mittlerweile in vielen Bereichen des
Gewebes nachweisen lassen. Forschende der Medizinischen Universität
Wien haben herausgefunden, dass die winzigen Plastikpartikel bereits
kurz nach der Aufnahme über die Nahrung auch ins Gehirn wandern
können. Eine gewisse Menge an Mikroplastik nehmen wir mittlerweile
alle auf, denn die Teilchen finden sich in vielen Lebensmitteln.
Zumindest in der eigenen Küche kann man die Menge deutlich
reduzieren. Ernährungswissenschafterin und Köchin Andrea Fičala zeigt
in „Bewusst gesund“, wie das geht und wie man die wichtigsten Quellen
für Mikroplastik „trockenlegen“ kann. Gestaltung: Christian Kugler
Gesundheitsgefahren durch Mikroplastik
Mit einer weltweiten Produktion von rund 370 Millionen Tonnen pro
Jahr ist Plastik allgegenwärtig und gelangt zunehmend auch in den
menschlichen Organismus. Untersuchungen zeigen, dass winzige
Plastikpartikel die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Neben der
bekannten Belastung in Lebensmitteln gilt vor allem der alltägliche
Reifenabrieb im Straßenverkehr als größte Quelle von Mikroplastik. In
der Wissenschaft wird die Wirkung dieser Partikel im Körper bereits
mit den Mechanismen von Feinstaub oder Asbest verglichen. Während die
Forschung an fundierten Kausalzusammenhängen zu chronischen
Erkrankungen arbeitet, gewinnen sowohl politische Reduktionsziele als
auch praktische Maßnahmen zur Vermeidung im Alltag an Relevanz,
erklärt Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien im
Studiogespräch.
Kugelstoßen – mit Schwung durchs Leben
Kugelstoßen ist nicht unbedingt eine typische Sportart, die
Frauen im Pensionsalter ausüben. Doch das widerlegt die 84-jährige
Steirerin Gerda Peroutka. Sie ist seit jeher vielseitig sportlich
aktiv. Schon als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für das
Kugelstoßen – und ist dieser Sportart bis heute treu geblieben. Mit
viel Engagement gibt sie ihre Erfahrung und ihre Begeisterung für
Bewegung auch gerne an andere weiter. Sie verfolgt nach wie vor ihr
großes Ziel: Den Titel bei den Senioren-Weltmeisterschaften im
Kugelstoßen zu holen. Gestaltung: Steffi Zupan
„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „nichtalkoholische Fettleber“
Eine sogenannte „Fettleber“ kann viele Ursachen haben. Alkohol
spielt dabei häufig eine Rolle. Bei der nichtalkoholischen Fettleber
kommt es dagegen auch ohne Alkohol zu einer Verfettung der Leber.
Betroffene fühlen sich oft müde, abgeschlagen oder aufgebläht. Viele
haben auch keine Symptome. Wird die Erkrankung jedoch nicht
rechtzeitig behandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben und etwa
zu einer Leberfibrose oder einer Leberzirrhose führen. Woran man eine
Gefährdung erkennt, erklärt Internist Siegfried Meryn.
Fakt oder Käse? – schließt er wirklich den Magen?
Nach einem ausgiebigen, mehrgängigen Menü bildet häufig ein Käse-
Gang den Abschluss. Angeblich soll dieser den Magen schließen. Viele
greifen deshalb nicht nur aus Genuss, sondern auch aus vermeintlich
gesundheitlichen Gründen zu. Aber ist an diesem Spruch wirklich etwas
dran? Ob es Sinn macht, den Magen – wenn man schon satt ist – noch
mit einem Stück Käse zu „schließen“ und ob dieser tatsächlich eine
verdauungsfördernde Wirkung hat, möchte Medizinerin Christine Reiler
genauer wissen und geht der Sache auf den Grund. Gestaltung: Tommy
Schmidle