„Zwei Sprachen, eine Gemeinde“: Leben an der Grenze

Wien (OTS) – In der aktuellen Folge des Podcasts „Amtsgeheimnisse vor
Ort“ spricht
Elisabeth Lobnik, Bürgermeisterin von Eisenkappel-Vellach / Železna
Kapla-Bela, darüber, wie das Leben und Verwalten in einer
zweisprachigen Gemeinde funktioniert.

Eisenkappel-Vellach ist die südlichste Gemeinde Österreichs, hat zwei
Grenzübergänge zu Slowenien und ist eine von 14 Gemeinden des Landes,
wo slowenisch als Amtssprache zugelassen ist. Mehr als ein Drittel
der Bevölkerung gehört der slowenisch-sprachigen Volksgruppe an. Im
Gespräch mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht Elisabeth
Lobnik über den Wandel im Stellenwert der slowenischen Sprache,
zweisprachige Bildung von Kindergarten bis Schule, ihre eigene
zweisprachige Biografie sowie über historische Konflikte zwischen den
Volksgruppen.

Auch aktuelle Herausforderungen wie der Polizeieinsatz am Peršmanhof,
grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Slowenien und Lehren aus dem
Unwetter 2023 werden beleuchtet und zeigen, wie sehr Geschichte,
Identität und Verwaltung in einer zweisprachigen Gemeinde miteinander
verflochten sind.

Die Folge ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie
auf der Webseite des Österreichischen Gemeindebundes
www.gemeindebund.at abrufbar.

Informationen über den Österreichischen Gemeindebund:
Der Österreichische Gemeindebund ist seit 1947 die kommunale
Interessensvertretung der österreichischen Gemeinden und Städte auf
Bundesebene und repräsentiert insgesamt rund 70 Prozent der
österreichischen Bevölkerung.