WKÖ-Trefelik: „Muttertag ist nicht nur gelebte Familientradition, sondern auch ein bedeutender Impuls für den Handel“

Wien (OTS) – „Zum heurigen Muttertag am 10. Mai wird unserer Umfrage
zufolge
fleißig geschenkt. Das freut uns sowohl für die Mütter im Land als
auch für den heimischen Handel. Gerade zu einer Zeit, in der die
konjunkturelle Lage aufgrund der Ereignisse im Nahen Osten erneut
angespannt ist, können die Handelsbetriebe jeden Impuls gut
gebrauchen. Kaufanlässe wie der Muttertag sind daher höchst
willkommen“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Tatsächlich bringen die
Ergebnisse der KMU Forschung Austria, die im Auftrag der Bundessparte
Handel rund 1000 Österreicher:innen zu ihren beabsichtigten
Muttertagsausgaben befragt hat, positive Nachrichten für den
heimischen Handel.

So haben mehr als zwei Drittel (67 %) vor, am 10. Mai jemanden
ein Geschenk zu überreichen. Meist ist das die eigene Mutter, aber
auch Partnerinnen und Schwiegermütter werden gerne bedacht. Wer
schenkt, gibt im Durchschnitt 65 Euro aus (Vorjahr: 60 Euro). Die
Gesamtausgaben steigen damit um 6 % von 290 Millionen Euro im Vorjahr
auf 308 Millionen Euro in diesem Jahr.

Blumen für die Liste der beliebtesten Geschenke an

Davon profitiert freilich nicht der Handel allein: Mit Abstand am
häufigsten verschenkt werden Blumen oder Pflanzen, sie werden von 55
% der Befragten genannt. Gerne gekauft werden aber auch
Süßigkeiten/Schokoladen/Pralinen (27 %). An dritter Stelle der Top-
Muttertagsgeschenke folgen Restaurantbesuche (19 %) und jeweils 16 %
der Österreicher:innen wollen auch Selbstgemachtes (gebastelt,
gekocht, gebacken) oder gemeinsame Unternehmungen wie z.B. Kinos oder
Konzertbesuche schenken.

Stationärer Handel liegt klar voran

Bei der Wahl der Blumen dominieren traditionell Rosen (43 %),
gefolgt von Tulpen (35 %) und Orchideen (31 %). Eingekauft wird der
Muttertagsstrauß oder -stock überwiegend im Blumenfachhandel (84 %),
wobei auch Supermärkte eine Rolle spielen (27 %).

Generell bevorzugen die Konsument:innen den Einkauf im
stationären Handel (86 %) gegenüber Online-Bestellungen (26 %).
„Gerade bei Anlässen wie dem Muttertag kann sich der stationäre
Handel sehr gut behaupten. Temu & Co mischen hier weniger stark mit.
Auch aus diesem Grund kommt dem Muttertag eine wichtige Bedeutung
zu“, kommentiert dies Trefelik.

Neben den wirtschaftlichen Aspekten spielt der Muttertag, der in
Österreich bereits seit 1924 gefeiert wird, auch eine große Rolle als
Familienfest: Zwei Drittel der Österreicher:innen planen, den Tag im
Kreise der Familie zu verbringen. (PWK189/DFS)