Wien (OTS) – Der Valentinstag bleibt für die Wienerinnen und Wiener
ein wichtiger
Anlass, um Zuneigung zu zeigen – und für den Handel ein bedeutender
Umsatzbringer. Laut einer aktuellen Umfrage der KMU Forschung Austria
im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien planen heuer zwei Drittel (66
Prozent) der Wiener Bevölkerung, zum Valentinstag ein Geschenk zu
kaufen. Damit ist die Kaufintention gegenüber dem Vorjahr (56 Prozent
) weiter gestiegen.
„Der Valentinstag zeigt auch heuer seine starke wirtschaftliche
Bedeutung für Wien. Mehr Menschen schenken und sie sind bereit,
wieder etwas mehr Geld dafür auszugeben. Das ist ein erfreuliches
Signal für den stationären Handel“, betont Margarete Gumprecht,
Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. Besonders im
Blumen-, Süßwaren-, Gastronomie-, Kosmetik- sowie Modehandel sorgen
die Tage rund um den 14. Februar für zusätzliche Frequenz und
Umsätze.
Wiener Handel rechnet mit rund 50 Millionen Euro Gesamtausgaben
Die Wienerinnen und Wiener greifen heuer tiefer in die Tasche: Im
Durchschnitt werden 60 Euro pro Person für Valentinstagsgeschenke
ausgegeben – zehn Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt belaufen sich
die Gesamtausgaben auf rund 50 Millionen Euro.
„Nach einer Phase des bewussteren Konsums zeigt sich heuer wieder
eine höhere Ausgabebereitschaft. Emotionale Anlässe wie der
Valentinstag behalten ihren Stellenwert – gerade, weil es um
persönliche Wertschätzung geht“, so Gumprecht.
Partnerinnen und Partner im Mittelpunkt – Verlobte besonders
schenkfreudig
Am häufigsten werden die eigenen Partnerinnen und Partner
beschenkt: Acht von zehn Männern und sieben von zehn Frauen
überreichen ihrer besseren Hälfte ein Präsent. Besonders hoch ist die
Schenkungsabsicht bei Verlobten, gefolgt von verheirateten Personen
sowie Menschen in eingetragenen Partnerschaften. Während 12 Prozent
der Frauen erleichtert wären, wenn sie kein Geschenk bekommen, geben
22 Prozent an, enttäuscht zu sein, wenn sie keine Aufmerksamkeit
bekommen.
Blumen bleiben Nummer eins
Blumen und Pflanzen sind das beliebteste Valentinstagsgeschenk:
40 Prozent der Schenkenden greifen zu floralen Aufmerksamkeiten.
Dahinter folgen Süßigkeiten, Schokolade und Pralinen (37 Prozent),
Gutscheine für Restaurantbesuche (31 Prozent) sowie Parfums und
Kosmetikprodukte (23 Prozent).
Stationärer Handel klar bevorzugt
Der Einkauf erfolgt überwiegend vor Ort: 77 Prozent der
Käuferinnen und Käufer erledigen ihren Valentinstagseinkauf im
stationären Handel, 34 Prozent nutzen zusätzlich Online-Angebote. Das
Valentinstagsgeschäft ist traditionell kurzfristig: Last-Minute-Käufe
prägen das Geschäft – viele Geschenke werden erst wenige Tage vor dem
14. Februar besorgt. „Für die meisten ist es gerade zu diesem
besonderen Anlass wichtig, sich die Produkte selbst anzuschauen, sich
vom Ambiente im Geschäft inspirieren zu lassen und die Auswahl des
Geschenks persönlich zu treffen. Da haben unsere vielen, oft
einzigartigen Geschäfte in den Einkaufsgrätzeln dem Online-Handel
etwas voraus“, so Gumprecht.