ÖSTERREICH (OTS) – Lungenkrebs ist die tödlichste Krebserkrankung in
Österreich. Jedes
Jahr sterben mehr als 4.000 Menschen daran. Aber: Nicht, weil wir ihn
nicht behandeln können – sondern weil wir ihn zu spät erkennen. Eine
neue österreichweite Meinungsumfrage zum Weltkrebstag zeigt jetzt:
Das Wissen über Krebs ist in der Bevölkerung groß – doch bei der
Vorsorge bleiben viele trotzdem untätig. Führende Expert:innen
erklären, warum Früherkennung Leben retten könnte – und warum wir
dieses Potenzial bisher verschenken. Viele Leben könnten gerettet
werden: mit gezieltem Screening, moderner Diagnostik und aktiver
Beteiligung der Patientinnen und Patienten. Im Rahmen einer
Pressekonferenz des Karl Landsteiner Instituts für Lungenforschung
und pneumologische Onkologie in Kooperation mit dem Future Health Lab
und mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca Österreich
sprechen wir dazu mit dem Lungenexperten Primarius Arschang Valipour,
Leiter des Karl Landsteiner Instituts für Lungenforschung und
pneumologische Onkologie sowie Vorstand der Abteilung für Innere
Medizin und Pneumologie an der Klinik Floridsdorf und dem Patient
Advocate Claas Röhl, Gründer der Patientenorganisation NF-Kinder,
Mitglied der Allianz Onkologischer Patient:innenorganisationen, über
die größten Versäumnisse – und die größten Chancen im Kampf gegen
Krebs.
Herr Primarius Valipour, warum ist Lungenkrebs bis heute die
tödlichste Krebserkrankung in Österreich?
OT01 0:00sec VALIPOUR Tödlichster Krebs [Lungenkrebs ist
deshalb…]
Wie spät wird Lungenkrebs in Österreich heute meist entdeckt –
und was bedeutet das konkret für die Heilungschancen?
OT02 0:41sec VALIPOUR 75% zu spät erkannt [Wir haben in Wien…]
Was würde sich verändern, wenn wir Lungenkrebs mit Hilfe eines
Screeningprogrammes systematisch früh erkennen würden?
OT03 1:20sec VALIPOUR Stage Shift [Wenn wir es schaffen…]
Wie müsste ein gutes Lungenkrebsscreening konkret ablaufen – wer
sollte untersucht werden und wie aufwendig ist das?
OT04 1:54sec VALIPOUR Wie läuft gutes Screening [Ein Lungen…]
Warum gibt es dieses Screening in Österreich bis heute nicht –
obwohl Studien, Technik und internationale Programme längst vorhanden
sind?
OT05 2:34sec VALIPOUR Österreich verschenkt Potenzial [Es braucht
…]
Herr Röhl, warum scheitert heute Früherkennung, was können
Patient:innenorganisationen dazu beitragen, dass Krebsvorsorge ernst
genommen wird?
OT06 3:15sec RÖHL Warum scheitert Früherkennung [Es gibt …]
Die neue Studie zeigt: Wissen über Krebs ist vorhanden – aber
viele gehen trotzdem nicht zur Vorsorge. Warum klafft diese Lücke?
OT07 4:09sec RÖHL Niederschwelliger Zugang [Das kennen wir …]
Was motiviert Menschen am stärksten, tatsächlich zur Vorsorge zu
gehen?
OT08 4:45sec RÖHL Stärkster Motivator [Der stärkste Motivator …
]
Prim. Valipour, wenn wir Früherkennung, moderne Diagnostik & neue
Therapien konsequent nutzen – wie könnte die Situation bei
Lungenkrebs in zehn Jahren aussehen?
OT09 5:28sec VALIPOUR Stärkster Motivator [Es wäre …]
Herr Primarius, wenn wissenschaftlich längst klar ist, dass
Lungenkrebs-Screening wirkt – was fehlt dann noch, damit es in
Österreich umgesetzt wird?
OT10 5:56sec VALIPOUR Müssen nur machen [Lungenkrebs …]
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Hinweise an die Radio-Redaktionen:
Weiterführende Informationen und Bildmaterial zum Thema finden
Sie in der digitalen Pressemappe zum Pressegespräch „Zukunft der
Krebsmedizin“ vom 29.01.2026 bei APA OTS unter
https://tinyurl.com/weltkrebstag26
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