Vielfach prämiertes Biopic als deutschsprachige Free-TV-Premiere im ORF: Christopher Nolans „Oppenheimer“ über den „Vater der Atombombe“

Wien (OTS) – Im Sommer 2023 drehte sich alles um die Frage: Barbie
oder
Oppenheimer? Lockte „Barbie“ mehr Besucher:innen in die Kinos, räumte
die Filmbiografie „Oppenheimer“ über den „Vater der Atombombe“
zahlreiche Filmpreise ab: sieben Oscars (u. a. für Besten Film,
Besten Hauptdarsteller, Beste Nebendarstellerin und Besten
Nebendarsteller) und fünf Golden Globe Awards sowie viele weitere
Auszeichnungen attestieren dem Meisterwerk von Regisseur und
Drehbuchautor Christopher Nolan große Hollywood-Klasse. Und auch die
Besetzung des Films kann sich sehen lassen: Cillian Murphy als J.
Robert Oppenheimer, Emily Blunt als seine Frau Kitty, Matt Damon
übernahm die Rolle des US-General Leslie R. Groves, Robert Downey Jr.
mimt Oppenheimers Widersacher Lewis Strauss, weiters Florence Pugh,
Matthias Schweighöfer, Rami Malek und Kenneth Branagh. Der ORF zeigt
„Oppenheimer“ als deutschsprachige Free-TV am Sonntag, dem 28.
September 2025, um 20.15 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON. Direkt danach
gibt die Dokumentation „Das Ende aller Kriege: Oppenheimer und die
Atombombe“ nähere Einblicke in das Leben des Wissenschafters.

Mehr zum Inhalt von „Oppenheimer“

J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) soll im Auftrag des US-
Generals Leslie R. Groves (Matt Damon) während des Zweiten Weltkriegs
gemeinsam mit anderen renommierten Wissenschaftern an einer
neuartigen Waffe arbeiten – an einer Atombombe. Das erklärte Ziel:
schneller als Nazi-Deutschland sein. Im Laufe der Forschungsarbeit
findet sich Oppenheimer in moralischen Zwickmühlen wieder. Die
Atombombe, so befürchtet der Physiker, hätte viel zu weitreichende
Folgen für Mensch und Natur, als dass man sie einsetzen könnte,
Wettrüsten und noch nie dagewesene Kriegsschäden könnten die
Konsequenzen sein. Nach dem Suizid seiner Geliebten Jean Tatlock (
Florence Pugh) und dem zweimaligen Abwurf von Atombomben in Japan
werden seine innere Zerrissenheit und die Schuldgefühle immer größer.
Doch mit seiner offenen Kritik macht sich der Forscher selbst zur
„Persona non grata“ in Politik- und Militärkreisen.

Danach: „Das Ende aller Kriege: Oppenheimer und die Atombombe“ um
23.10 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON

Die Dokumentation „Das Ende aller Kriege: Oppenheimer und die
Atombombe“ von Christopher Cassel ist ebenfalls als ORF-Premiere zu
sehen und beleuchtet J. Robert Oppenheimers Beweggründe, sein Wissen
für eine derart zerstörerische Waffe einzusetzen.
Wissenschafter:innen und Enkel:innen des Ausnahmeforschers geben
tiefe Einblicke in die Welt des Physikers.