VGT zeigt Beweisfotos: Treibjagden im Mensdorff-Jagdgatter am 8. und 11. November 2025

Wien (OTS) – Mensdorff-Pouilly ist bekannt dafür, mit einem Lachen
jeden Vorwurf
wegen seiner bedenklichen Jagdpraktiken einfach abprallen zu lassen.
Einmal zeigte der VGT Fotos von Fasanen, die Mensdorff-Pouilly aus
Massentierhaltung in Ungarn importiert und in seinem Jagdgebiet
freigelassen hatte. Damals wies er das lachend zurück: es handle sich
um eine Krähe und nicht um einen Fasan – obwohl das Foto ganz
offensichtlich einen Fasan zeigte. Dann dokumentierte der VGT einen
handzahmen kapitalen Damhirsch in Mensdorffs Jagdgatter, den man
streicheln konnte. Mensdorff lachte wieder die Kritik vom Tisch und
behauptete allen Ernstes, er habe diesen Damhirsch mit der Hand
aufgezogen und würde ihn vor jeder Treibjagd aus dem Gatter
entfernen. Auch diese offensichtliche Lüge fand einen gewissen
Widerhall bei Medienvertreter:innen, auch wenn der VGT später bei
Treibjagden im Gatter genau denselben Hirsch in Panik vor den
Treiberkolonnen flüchten sah. Jetzt sagt Mensdorff von sich, er sei
„vielleicht deppert“ aber nicht dumm, und würde nicht im Gatter
jagen, weil es doch verboten sei. Natürlich war dennoch das
Jagdgatter vollständig geschlossen und fanden zumindest am 8. und am
11. November 2025 darin Treibjagden statt, wie der VGT mittels Fotos
beweisen kann.

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch dazu: „Mensdorff-Pouilly hat
auch einfach Rebhühner in Kisten für seine zahlenden Jagdgäste
ausgesetzt, wie der VGT aufgedeckt hat. Er hatte künstliche
Ententeiche, in die er aus Massentierhaltungen in Ungarn importierte
Enten gesetzt, mit einer Trillerpfeife dressiert und dann zahlenden
Jagdgästen zugetrieben hat. Das Wasser für diese künstlichen
Ententeiche bezog er illegal aus der Strem. Der VGT hat schon so
viele Missstände bei Mensdorff-Pouillys Jagden nachgewiesen, dass ihm
nichts mehr geglaubt werden kann. Natürlich war sein Jagdgatter
geschlossen. Natürlich befanden sich darin kapitale Mufflons und die
Leiche eines geköpften Hirschs. Und natürlich fanden bei ihm
Gatterjagden statt. Wer kontrolliert das schon? Das weiß er ganz
genau, dass er damit davon kommt, wenn nicht der VGT immer wieder
Beweise zusammenträgt und Anzeige erstattet. Er ist ja nicht dumm.“

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

(1) vgl. BVZ Güssing 47/2025