Wien (OTS) – Der Valentinstag ist und bleibt einer der wichtigsten
Umsatzimpulse
für viele Handelsbranchen. Laut dem aktuellen Consumer Check des
Handelsverbands in Kooperation mit Reppublika Research planen mehr
als zwei Drittel der Österreicher:innen (68%) , heuer jemanden zum
Valentinstag zu beschenken.
„ Ob Blumen, Süßigkeiten oder persönliche Aufmerksamkeiten, viele
Menschen nutzen den Tag der Liebe ganz bewusst, um Nähe und
Wertschätzung zu zeigen. Auch heuer werden die Geschenke für den
Valentinstag bevorzugt im stationären Handel gekauft. Insgesamt
erwarten wir einen Valentinstags-Umsatz von rund 200 Millionen Euro “
fasst Rainer Will , Geschäftsführer des freiwilligen,
überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands, die wichtigsten
Ergebnisse zusammen.
Zwtl.: Handel hofft heuer auf 200 Mio. Euro Umsatz
In diesem Jahr geben die Österreicherinnen und Österreicher im
Schnitt 85 Euro für Valentinstags-Geschenke aus. Im Vorjahr zeigten
sich die Befragten mit 70 Euro deutlich sparsamer. Doch schon 2022
lag dieser Wert bereits einmal bei 84 Euro – also nahezu gleichauf
mit heuer.
Ein Teil dieser Ausgaben fließt auch in andere Branchen, etwa die
Gastronomie oder die Dienstleistung (z.B. Kosmetik), doch alleine der
Einzelhandel erhofft sich durch den Tag der Liebe Mehreinnahmen in
Höhe von ca. 200 Mio. Euro .
Zwtl.: Die 10 Top-Geschenke zum Valentinstag 2026
Beschenkt werden am Valentinstag vor allem die engsten
Bezugspersonen: Allen voran der oder die eigene Partner:in (34%) bzw.
Ehefrau/-mann (23%) . Doch auch Mütter (12%) oder Freund:innen (8%)
dürfen sich über Aufmerksamkeiten freuen.
Und was landet im Einkaufskorb? Besonders gefragt sind heuer:
1. Blumen & Pflanzen (57%)
2. Schokolade & Süßes (23%)
3. Restaurantbesuche (16%)
4. Gutscheine (15%)
5. Ausflüge oder andere nicht materielle Geschenke (15%)
6. Erlebnis-Geschenke (z.B. Theater, Kino) (10%)
7. Körperpflege-/Kosmetikprodukte (10%)
8. Modische Accessoires (9%)
9. Alkoholische Getränke (8%)
10. Personalisierte Geschenke (z.B. Fotogeschenk, Graviertes) (8%)
Interessant: Männer verschenken deutlich öfter Blumen oder
Pflanzen (70%) als Frauen (42%), bei Süßigkeiten ist es umgekehrt:
Nur 14% der Männer schenken Schokolade, Pralinen & Co., bei Frauen
tut dies jede dritte (32%).
Zwtl.: Wo wird eingekauft? Stationärer Handel ist erste Wahl!
Da am Valentinstag die Emotion und die Freude am Schenken im
Vordergrund stehen, finden auch die Einkäufe dafür zum weitaus
überwiegenden Teil im stationären Handel statt. „ Insbesondere für
Floristen und Blumenhandlungen gehört der Valentinstag gemeinsam mit
dem Muttertag zu den wichtigsten Tagen des Jahres. Vor allem Blumen
bzw. Pflanzen werden nahezu zu 100% stationär gekauft “, weiß
Handelssprecher Rainer Will . Laut Consumer Check wird deshalb nur
etwa jedes vierte Valentinstags-Geschenke online erstanden.
Zwtl.: Bundesländervergleich: Salzburg und Oberösterreich vorne
Während die österreichweiten Durchschnittsausgaben bei 85 Euro
pro Person liegen, sind die regionalen Unterschiede markant:
– Oberösterreich & Salzburg: 98 Euro
– Tirol & Vorarlberg: 93 Euro
– Wien: 89 Euro
– Steiermark & Kärnten: 75 Euro
– Niederösterreich & Burgenland: 70 Euro
Zwtl.: Valentinstag als wichtiger Kaufimpuls für den stationären
Handel
Handelsverbands-Chef Rainer Will betont die hohe Bedeutung des
Valentinstags für den Handel: „ Der Valentinstag bleibt ein
emotionaler Fixpunkt im Einzelhandel. Gerade in wirtschaftlich
weiterhin herausfordernden Zeiten sorgt er für wichtige Kaufimpulse.
Umso schöner, wenn solche emotionalen Anlässe zugleich regionale
Betriebe und Arbeitsplätze stärken .“