Wien (OTS) – Die Universitätenkonferenz (uniko) nimmt die laufenden
Budgetverhandlungen zum Anlass und erinnert daran, dass die
Universitäten von einem Bedarf von 18 Mrd. Euro für die dreijährige
Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 ausgehen. „Dies ist mit Blick
auf die unsichere Inflationsprognose eine sehr moderate Schätzung“,
betont uniko-Präsidentin Brigitte Hütter und appelliert an die
Verhandlungsteams, die zentrale Rolle der Universitäten für die
gesellschaftliche, wirtschaftliche und demokratische Entwicklung
Österreichs im Blick zu behalten.
Zwtl.: Future Skills
Universitäten sind die wissenschaftlichen Leitinstitutionen des
Landes und bilden rund drei Viertel aller Studierenden aus. Sie
verbinden exzellente Forschung mit innovativer Lehre und vermitteln
zentrale „Future Skills“ wie kritisches Denken, Kreativität und
technologische Kompetenz. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für den
Arbeitsmarkt und um den Herausforderungen einer sich rasch wandelnden
Welt zu begegnen.
Zwtl.: Innovationslabors
Darüber hinaus sind Universitäten Innovationslabors: Sie stärken
den Wissens- und Technologietransfer und sind verlässliche
Partnerinnen für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit ihrer Forschung
liefern sie konkrete Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen.
„Gerade bei Themen, die für unser aller Zukunft entscheidend sein
werden, wie z.B. Grüne Transformation und Digitale Souveränität sind
Universitäten unerlässliche Systempartner, um diese Entwicklungen
voranzubringen“, so Hütter.
Zwtl.: Beitrag zur Demokratie
Als Orte freien Denkens und kritischer Reflexion in Wissenschaft
und Kunst leisten Universitäten zudem einen unverzichtbaren Beitrag
zur Demokratie. Sie fördern den gesellschaftlichen Dialog und
kulturelle und soziale Entwicklung.
Um diese Leistungen sicherzustellen und um international
attraktiv und konkurrenzfähig zu bleiben, fordert die uniko eine
nachhaltige Finanzierung. „Nur so können Universitäten ihre zentrale
Rolle für Österreichs Zukunft weiterhin erfüllen“, betont Hütter.