Teil 1 des neuen „Universum“-Zweiteilers „Magisches Frankreich“ führt von der Normandie in die Bretagne

Wien (OTS) – Raue Felsküsten, Lavendelfelder bis zum Horizont, wilde
Flusslandschaften und Kathedralen, die mitten im Meer stehen. Das
alles und noch viel, viel mehr hat der neue „Universum“-Zweiteiler
„Magisches Frankreich“ von Heike Grebe und Michael Riegler zu bieten.
Folge 1 führt am Dienstag, dem 23. September 2025, um 20.15 Uhr in
ORF 2 und auf ORF ON in den Nordwesten, „wo sich Bretagne und
Normandie begegnen“, Folge 2 am Dienstag, dem 30. September, in den
Süden „von der Provence zu den Pyrenäen“. Die Dokumentation von
Flying Pangolin Film ist eine deutsch-französische Koproduktion mit
NDR Naturfilm/Doclights und Le cinquième rêve im Auftrag des NDR in
Zusammenarbeit mit dem WDR, SWR und ORF.

Dreh- und Angelpunkt von Teil 1 ist DAS Wahrzeichen der
Normandie: die ehemalige Benediktiner-Abtei Mont Saint-Michel. Ein
Monument mitten im Wattenmeer, das seit mehr als 1.300 Jahren den
Gezeiten trotzt. Es zieht scharenweise Touristinnen und Touristen an,
und auch Möwen fühlen sich hier wohl – wegen der Urlauber! Die Bucht
von Mont Saint-Michel ist voller Superlative und Naturwunder. Durch
den Tidenhub von bis zu 14 Metern, dem höchsten in Europa, überspült
Meerwasser täglich das gesamte Flachland rund um den Berg. Die
Salzwiesen sind beliebt bei Schafherden und das Jagdrevier der
tagaktiven Sumpfohreule. In der Bretagne hat das Filmteam den
Schleimfisch gedreht. Er lebt mit der Gezeitenströmung zwischen
Wasser und Land. Bei den Schleimfischen bewacht das Männchen die
Eier. Einerseits um sie bei Ebbe mit einer speziellen
Körperflüssigkeit vor dem Austrocknen zu schützen, andererseits um
sie vor gefräßigen Strandkrabben zu verteidigen. Auf der Suche nach
besonderen Geschichten hat das Regieduo die neueste Kamera- und
Drohnentechnik verwendet und taucht mit speziellen Objektiven tief in
Felsspalten ein. Hier folgte das Filmteam einer Napfschnecke in ihren
Felsenpool und filmte dabei erstmals ein spektakuläres Fressgelage
der Schleimfische.

Teil 2 der Dokumentation spielt im Süden Frankreichs. Der
blühende Lavendel verwandelt die Provence jeden Sommer in ein lila
Blütenmeer. Hier lebt das kleinste Säugetier der Welt: die
Etruskerspitzmaus. Sie ist keine fünf Zentimeter groß! Der Anbau des
Lavendels geht zurück bis in die Römerzeit. Ebenso das Aquädukt Pont
du Gard. In der Nähe haben sich Biber angesiedelt. Anders als ihre
Verwandten leben die Nagetiere nicht im Biberbau, sondern in
Felshöhlen. Weiter im Süden liegt die Schwemmlandebene Carmague. Ein
Eldorado für Flamingos, die mit einem choreografierten Balztanz auf
Partnersuche gehen. Zum Glück für die rosa Vögel leben sie nicht
weiter im Landesinneren in Albi. Durch die Stadt läuft der Fluss
Tarn. Welse haben sich hier auf Vögel spezialisiert. Die Fische
machen Jagd auf Tauben, die zum Trinken und Baden ins seichte
Uferwasser gehen. In den Pyrenäen an der Grenze zu Spanien duellieren
sich Kolkraben und Gänsegeier. Während die Gänsegeier sich um das Aas
streiten, ärgern die Raben die Geier und stibitzen sich Teile der
Beute.

Der Magie Frankreichs kann man sich nur schwer entziehen. Das
Team um Heike Grebe und Michael Riegler hat drei Jahre Frankreichs
weltberühmte Landschaften, Wahrzeichen und einzigartige Ökosysteme in
eindrucksvollen Bildern mit teils nie zuvor gefilmten Szenen
festgehalten. Monatelang wurde auch an der Musik des Films
gearbeitet. Ein Highlight ist der Titelsong der jungen französischen
Sängerin Lucie Cano, aufgenommen in einem Pariser Tonstudio. Mit
ihrer unverwechselbaren Stimme verleiht sie dem Film eine besondere
Atmosphäre.

Weitere „Universum“-Highlights

Als nächste Naturfilm-Highlights stehen die Dokumentationen
„Mythos Großglockner – Im Wandel der Zeit“ (21. Oktober), „Das
Donaudelta – Paradies am Schwarzen Meer“ (28. Oktober), „Wildes
Guatemala – Die heiligen Tiere der Maya“ (25. November) und „Hawaii –
Inseln der wilden Wunder“ (2. und 9. Dezember) jeweils Dienstag um
20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON auf dem „Universum“-Programm. Die
gesamte Bandbreite der ORF-Hits ist unter https://miteinander.ORF.at
abrufbar.