Ernstbrunn (OTS) – Anlässlich des Tags des Windes am 15. Juni
unterstreicht die
Windkraft Simonsfeld die zentrale Bedeutung der Windenergie für eine
sichere, leistbare und unabhängige Energieversorgung in Österreich.
Gerade die jüngsten Energiekrisen haben gezeigt, wie eng
Energiepreise, Versorgungssicherheit und geopolitische Abhängigkeiten
miteinander verbunden sind. Mit der einstimmigen Genehmigung des
Windparks Rannersdorf III in Niederösterreich zeigt sich zugleich,
welches Potenzial in der Modernisierung bestehender
Windkraftstandorte liegt.
Windkraft liefert insbesondere im Winterhalbjahr verlässlich Strom
und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur heimischen
Versorgungssicherheit. Zugleich trägt Windenergie dazu bei, die
Energiepreise langfristig zu stabilisieren. Voraussetzung dafür ist,
dass der Ausbau erneuerbarer Energien rascher vorankommt, und Netze,
Speicher, Genehmigungsverfahren und Marktregeln entsprechend
mitwachsen.
„Die neuerliche Energiekrise zeigt ganz klar: Österreich braucht mehr
heimische erneuerbare Energie. Windkraft ist dabei ein zentraler
Baustein für Versorgungssicherheit, Energieunabhängigkeit und
langfristig leistbare Strompreise für Haushalte und Wirtschaft. Jeder
neue Windpark reduziert fossile Abhängigkeiten und stärkt die
heimische Energieversorgung. Leider wurde im gerade beschlossenen
Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) verabsäumt, die
dafür notwendige Beschleunigung des Ausbaus konsequent zu verankern“,
erklärt Markus Winter, Technikvorstand der Windkraft Simonsfeld.
Zwtl.: Windpark Rannersdorf III genehmigt
Ein aktuelles Beispiel für den erfolgreichen Erneuerbaren-Ausbau
ist der Windpark Rannersdorf III der Windkraft Simonsfeld in den
Bezirken Mistelbach bzw. Gänserndorf. Die niederösterreichische
Landesregierung hat die Erweiterung des Windparks nach positiv
abgeschlossenen Umweltverträglichkeitsprüfungen einstimmig genehmigt.
Im Zuge des Repowering-Projekts werden vier bestehende Windräder
durch vier neue, leistungsstärkere Anlagen ersetzt. Die neuen
Windenergieanlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 23 Megawatt
und werden jährlich den Strombedarf von 12.000 Haushalten
produzieren. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 39
Millionen Euro. „Mit unserem Repowering-Projekt in Rannersdorf können
wir bei gleicher Anlagenzahl die Gesamtproduktion am selben Standort
verdreifachen. Mittels Repowering werden bestehende Standorte
modernisiert, die Stromproduktion steigt deutlich und die heimische
Energieunabhängigkeit wird gestärkt“, so Markus Winter.
Zwtl.: Schnellere Verfahren und leistungsfähige Netze notwendig
Damit die Windkraft ihr Potenzial für Versorgungssicherheit und
leistbare Energie vollständig entfalten kann, braucht es aus Sicht
der Windkraft Simonsfeld verlässliche politische Rahmenbedingungen,
raschere Genehmigungsverfahren und leistungsfähige Netzinfrastruktur.
Fehlen Netzanschlüsse und Leitungskapazitäten, verzögern sich
Projekte und Strom aus Windenergie kann nicht vollständig genutzt
werden.
Zwtl.: Investitionen für mehr heimische Energieunabhängigkeit
Bis 2030 plant die Windkraft Simonsfeld die jährliche
Stromproduktion auf rund zwei Milliarden Kilowattstunden zu steigern
und damit künftig den Bedarf von rund 500.000 Haushalten
klimafreundlich zu decken. Das entspricht einem Investitionsvolumen
von rund einer Milliarde Euro. „Die Projekte sind da, die Technologie
ist da und der Bedarf ist da. Entscheidend ist jetzt, dass Österreich
beim Ausbau erneuerbarer Energien schneller wird. Wer
Versorgungssicherheit, stabile Energiepreise und mehr Unabhängigkeit
will, muss Windkraftprojekte rasch ermöglichen und die dafür
notwendige Infrastruktur konsequent ausbauen“, betont Alexander
Hochauer, Finanzvorstand der Windkraft Simonsfeld.
Windkraft Simonsfeld AG
Die Windkraft Simonsfeld AG mit Firmensitz in Ernstbrunn (NÖ)
betreibt und entwickelt Wind- und Sonnenkraftwerke in Österreich und
Europa. Mit insgesamt 98 Windenergieanlagen in Österreich, Bulgarien
und der Slowakei produziert das Unternehmen den jährlichen
Strombedarf von über 163.000 Haushalten. Das europaweit tätige
Energiewende-Unternehmen beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter*innen.
Mit rund 2.700 Aktionär*innen ist die Windkraft Simonsfeld zugleich
eines der größten Bürger*innen-Beteiligungsunternehmen Österreichs.
www.wksimonsfeld.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at