SPÖ-Schroll: Sinken die Ölpreise, dann sinken die Spritpreise – Spritpreisbremse wirkt

Wien (OTS) – Nach Angaben der USA haben sich die Kriegsparteien in
der Golfregion
auf ein Abkommen geeinigt. Die Preise an den Ölmärkten sind daraufhin
stark gefallen, ebenso die Preisnotierungen an den Spritpreis-Börsen
und die Endkundenpreise an den österreichischen Tankstellen. Der
Hauptgrund für die rasche Weitergabe der Preissenkungen: „Die
Spritpreisbremse der Bundesregierung verpflichtet die Raffinerien und
Tankstellen, die gesunkenen Großhandelspreise sofort an die
Endkund:innen weiterzugeben. Ölkonzerne dürfen sich kein Körberlgeld
einstecken“, erklärt SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll. ****

Schroll erinnert: „Früher wurden Preissteigerungen sofort an den
Tankstellen spürbar, bei Preissenkungen haben sich die Konzerne
hingegen Zeit gelassen. Diese Unverschämtheit ist jetzt nicht mehr
möglich.“ Diese „Spritpreis-runter-Regel“ stellt sicher, dass
sinkende Großhandelspreise auch direkt bei den Autofahrer:innen
ankommen. Kontrolliert wird die Spritpreis-runter-Regel von der
unabhängigen Regulierungsbehörde E-Control. Zusätzlich gibt
Finanzminister Marterbauer alle Mehreinnahmen des Staates über eine
Senkung der Mineralölsteuer an die Autofahrer:innen zurück.

Die Spritpreisbremse ist so gestaltet, dass sie monatlich
angepasst werden kann. „Sollte der Krieg wieder eskalieren und die
internationalen Preise stark ansteigen, werden wir wieder
verschärfen“, so Schroll, der abermals betont: „Nur ein nachhaltiges
Ende des Kriegs bringt echte Entspannung bei den Preisen.“ (Schluss)
mf/ff