Wien (OTS) – „Österreichs Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist heute
stärker denn
je. 2024 brachte einen neuen Nächtigungsrekord und die Branche trug
über 7,3% zum gesamtstaatlichen BIP bei. In Zeiten der Krisen und der
Rezession ist es gut, wenn man auch einmal positive Nachrichten
überbringen kann: die Wertschöpfung im Tourismus und der
Freizeitwirtschaft ist um rund 7% gestiegen, mit über 226.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich der
Beschäftigungsstand in der Branche auf einem 10-Jahres-Hoch“, erklärt
SPÖ-Tourismussprecherin Melanie Erasim. ****
Wichtig sei es, die Mitarbeiter in der Branche stärker als früher in
den Fokus der Tourismuspolitik zu bringen: „Die Branche leidet unter
einer hohen Fluktuation, da wollen wir als SPÖ die Rahmenbedingungen
so verbessern, dass Menschen gerne langfristig in dieser für
Österreichs Wirtschaft so wichtigen Branche beschäftigt bleiben.“
Bereits im Mai passierte die Vorlage zum Fonds für
Tourismusbeschäftigte, eine langjährige SPÖ-Forderung, den
Ministerrat. Die Bundesregierung wird dabei die Beschäftigten mit 6,5
Millionen Euro bei der Qualifizierung, im Falle von Arbeitsunfällen
oder bei der Arbeitssuche unterstützen. Melanie Erasim: „Ich habe in
den vergangenen Jahren hart gekämpft, um die Arbeitsbedingungen und
die Absicherung der Beschäftigten im Tourismus zu verbessern. Der
Tourismusfonds ist ein Meilenstein für die Beschäftigten. Derzeit
werden noch die letzten Details ausgearbeitet, noch in diesem Jahr
wird der notwendige Beschluss im Nationalrat dazu gefasst werden.“
In den letzten 25 Jahren haben über zwei Millionen Menschen im
Tourismus gearbeitet. Die Berufsrotation ist sehr hoch, viele
Menschen arbeiten nur wenige Jahre im Tourismussektor. Gleichzeitig
finden viele Betriebe keine Mitarbeiter. Mit dem Fonds sollen den
Beschäftigten bessere Perspektiven und sichere Ausbildungs- und
Berufskarrieren ermöglicht werden. Ähnlich funktionierende Modelle
gibt es bereits für andere Branchen. „Der Tourismus bietet
vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten und ist zentral für unseren
Wohlstand. Die Mitarbeitenden leisten eine enorm wichtige Arbeit und
verdienen daher gute Bezahlung und Sicherheit. Ich freue mich sehr,
dass diese Bundesregierung – allen voran unsere Arbeits- und
Sozialministerin Korinna Schumann – die Sorgen und Nöte der
Beschäftigten ernst nimmt und mit dem Tourismusfonds ein wichtiges
Signal sowie eine wichtige Unterstützung leistet“, so Erasim.
Auch die kürzlich verkündete Einigung beim Trinkgeld verbucht Erasim
als Erfolg für die SPÖ: „Trinkgeld bleibt steuerfrei und gleichzeitig
wird ein monatlicher Pauschalbetrag an die Sozialversicherung
überwiesen, um die soziale Absicherung der Beschäftigten zu
verbessern (Schluss) lk/ff