SPÖ bekräftigt Forderung nach Aufklärung im blauen Datenskandal – Seltenheim: „Kickl muss Schweigen brechen und endlich alles offenlegen!“

Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim bekräftigt
heute, Sonntag,
seine Forderung an FPÖ-Chef Kickl, endlich zum FPÖ-Datenskandal im
Innenministerium Stellung zu beziehen. „Die FPÖ steckt mitten in
einem Datenskandal historischen Ausmaßes – mit massiven Folgen für
die Sicherheit unserer Polizist*innen. Bei Kickl laufen alle Fäden
dieses Skandals zusammen. Es kann nicht sein, dass Kickl wochenlang
abtaucht und sich ausschweigt. Er war Innenminister, als die streng
geheimen Daten von 36.368 Mitarbeiter*innen des Innenministeriums
abgeflossen sind. Er war Klubobmann, als die Daten bei seinem engen
Vertrauten und damaligen Klubmitarbeiter Jenewein gefunden wurden.
Kickl muss sofort sein Schweigen brechen und endlich alles
offenlegen!“, so Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

„Es geht um die Sicherheit zehntausender Polizistinnen und
Polizisten, es geht um die Sicherheit Österreichs“, so Seltenheim,
der betont: „Es steht sogar im Raum, dass die streng geheimen Daten
über kriminelle Netzwerke an den russischen Geheimdienst gelangt
sind. Kickl muss sofort offenlegen, was die FPÖ mit den Daten gemacht
hat. Es ist höchste Zeit, dass Kickl Licht ins Dunkel bringt!“ SPÖ-
Bundesgeschäftsführer Seltenheim und SPÖ-Sicherheitssprecher
Maximilian Köllner haben fünf Fragen an Herbert Kickl und die FPÖ
gestellt, die Kickl sofort beantworten muss:

1. Warum hatte der ehemalige FPÖ-Sicherheitssprecher und damalige FPÖ
-Mitarbeiter die streng vertraulichen Personendaten von zehntausenden
Polizist*innen auf einem USB-Stick in seiner Schublade?

2. Was hat er damit gemacht?

3. Warum und mit wem hat FPÖ-Jenewein die streng vertraulichen
Personendaten in der Partei auch noch geteilt?

4. Warum hat die FPÖ damals das offensichtliche Verbrechen nicht
angezeigt?

5. Hat Jenewein Geld von einer Wirecard-Schattenfirma des Jan
Marsalek erhalten? Wenn ja, war das Geld wirklich für eine „Ukraine-
Studie“ oder doch für etwas anderes?

(Schluss) ls