Wien (OTS) – Die außenpolitische Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr,
zeigt sich
erleichtert über die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem
Iran nach den militärischen und verbalen Eskalationen der letzten
Tage: „Diese Pause ist ein erster Schritt, um eine weitere
katastrophale Entwicklung zu verhindern. Jetzt darf dieses
Zeitfenster aber nicht ungenutzt verstreichen – es braucht intensive
diplomatische Bemühungen, um einen nachhaltigen Frieden zu erreichen.
Der Schaden und das menschliche Leid, das Trump und Netanjahu mit
diesem Krieg ohne völkerrechtliche Legitimation angerichtet haben,
bleibt. Und die Lage bleibt gefährlich.“ ****
Scharfe Kritik übt Bayr an der vorangegangenen Eskalation:
„Sowohl der völkerrechtswidrige Angriff der USA als auch die ebenso
völkerrechtswidrigen Reaktionen des Iran, inklusive Angriffen auf
Ziele in der Region und illegale Zerstörung ziviler Infrastruktur,
sind aufs Schärfste zu verurteilen. Mit Aussagen über die
‚Auslöschung einer Zivilisation‘ und gezielter Bedrohung ziviler
Einrichtungen habe der US-Präsident alle Grenzen überschritten.
„Diese Spirale des Hasses und der Gewalt gefährdet nicht nur die
Menschen vor Ort, sondern die Stabilität einer ganzen Region.
Gleichzeitig scheint das iranische Terrorregime weiterhin fest im
Sattel zu sein.“
Bayr fordert nun eine klare internationale Initiative: „Gerade
jetzt muss alles darangesetzt werden, Gespräche zu ermöglichen und
Vertrauen wieder aufzubauen. Wien steht als international bewährter
Verhandlungsort bereit, um solche Dialoge zu unterstützen. Diplomatie
ist der einzige Weg, um weiteres Leid zu verhindern und langfristige
Sicherheit zu schaffen.“ (Schluss) ah/ls