SFU MED macht Forschung sichtbar: 1. Science Conference zeigt die wissenschaftliche Stärke der Fakultät

Wien (OTS) – Mehr als 150 Teilnehmende diskutierten in der Klinik
Floridsdorf
aktuelle Forschungsprojekte, klinische Innovationen und neue Formen
der Zusammenarbeit zwischen Universität, Partnerkliniken und
Forschungseinrichtungen. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung
der Honorarprofessur an den international renommierten Pneumologen
Prof. Dr. Emiel F. M. Wouters.

Mit der 1. Science Conference der Fakultät für Medizin der
Sigmund Freud Privatuniversität hat die SFU MED erstmals in dieser
Breite gezeigt, wofür sie steht: lehren. forschen. versorgen. Am 24.
April 2026 kamen im Konferenzzentrum der Klinik Floridsdorf mehr als
150 Teilnehmende zusammen, vor allem Ärztinnen und Ärzte, Forschende,
Lehrende sowie Vertreterinnen und Vertreter von Partnerinstitutionen.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse, innovative
klinische Projekte und der Austausch zwischen universitärer
Wissenschaft und medizinischer Versorgung.

„Mit der 1. Science Conference ist es uns gelungen, die
Forschungsleistungen unserer Fakultät gemeinsam mit unseren
Partnerkliniken sichtbar zu machen und einem breiten, hochkarätigen
Publikum zu präsentieren“, betonte Univ.-Prof.in Dr.in Manuela
Födinger, Dekanin der SFU MED. Die Konferenz machte deutlich, wie eng
Forschung, Lehre und Patientinnen- und Patientenversorgung an der SFU
MED miteinander verbunden sind, und wie stark die Fakultät durch ihre
klinischen Kooperationen in der medizinischen Praxis verankert ist.

Zwtl.: Forschung als gelebter Auftrag der SFU MED

Die 1. Science Conference war mehr als eine klassische
wissenschaftliche Tagung. Sie war ein Schaufenster der
Forschungsleistung der SFU MED und ihrer Partnerkliniken. In einem
dichten Vortragsprogramm wurden ausgewählte Publikationen und
Projekte der vergangenen Jahre vorgestellt, von Rare Diseases über
Onkologie, Infektiologie, Dermatologie, Kardiologie, Pneumologie,
Nephrologie und Neurologie bis hin zu translationaler Chirurgie und
Versorgungsforschung. Das Programm der Konferenz zeigte damit
eindrucksvoll die fachliche Breite der SFU MED und ihrer klinischen
Partner.

SFU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Johannes Pollak hob die strategische
Bedeutung dieser Sichtbarkeit hervor: „Es ist wichtig, dass wir
unsere hervorragenden Leistungen einem breiteren Publikum zugänglich
machen und die besondere Rolle der SFU in Lehre, Forschung und
Versorgung sichtbar hervorheben.“

Gerade diese Verbindung aus wissenschaftlicher Exzellenz,
klinischer Anwendung und Ausbildung prägt das Selbstverständnis der
Fakultät. Die Konferenz zeigte, dass medizinische Forschung an der
SFU MED nicht isoliert stattfindet, sondern dort ansetzt, wo sie
unmittelbare Wirkung entfalten kann: in der Versorgung, in der
Ausbildung künftiger Ärztinnen und Ärzte und in der Zusammenarbeit
mit starken Partnerinstitutionen.

Zwtl.: Science Village: Forschung zum Erleben, Diskutieren und
Vernetzen

Das Science Village war ein besonderer Publikumsmagnet der
Konferenz und machte die breite Forschungspalette der SFU MED sowie
ihrer Partner greifbar. – von Kardiologie bis Onkologie. In neun
interaktiven Forschungs-Hubs wurden aktuelle Initiativen,
Studienschwerpunkte und klinische Forschungsprogramme vorgestellt,
unter anderem zu Rare Diseases, Kardiologie und Pneumologie,
Gastroenterologie, Rheumatologie und Ernährung, Chirurgie, Orthopädie
und Unfallchirurgie, Onkologie und Infektiologie, Neurologie und
Biomarkerforschung, Dermatologie und Urologie sowie Gefäßchirurgie.
Die Hubs machten Forschung sichtbar und greifbar: über
Präsentationen, Videos, Projektübersichten und direkte Gespräche mit
den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dadurch
entstand ein lebendiger Raum für Austausch, Diskussion und
Vernetzung. Damit unterstrich das Format den Anspruch der SFU MED,
medizinische Forschung nicht nur zu betreiben, sondern sie im aktiven
Dialog mit Kliniken und Partnern lebendig zu vermitteln und gemeinsam
weiterzuentwickeln.

Zwtl.: Starke Partner, starke Themen

Die Konferenz unterstrich auch die Bedeutung der engen
Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern der SFU MED, darunter der
Wiener Gesundheitsverbund, die Vinzenz Gruppe, das Ludwig Boltzmann
Institut für Lungengesundheit, die AUVA und die Barmherzigen Brüder
Wien. Diese Kooperationen bilden eine wesentliche Grundlage dafür,
dass wissenschaftliche Fragestellungen aus der klinischen Praxis
heraus entstehen und Forschungsergebnisse wieder in die Versorgung
zurückfließen können. Die SFU MED versteht sich somit als
forschungsaktive medizinische Fakultät, die Wissen nicht nur
vermittelt, sondern gemeinsam mit ihren Partnern neues Wissen in die
medizinische Praxis trägt.

Zwtl.: Honorarprofessur für Prof. Dr. Emiel F. M. Wouters

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die Verleihung der
Honorarprofessur an Prof. Dr. Emiel F. M. Wouters durch SFU-Rektor
Prof. Johannes Pollak. Die Auszeichnung würdigt seine
außerordentlichen wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der
Pneumologie sowie seine enge Verbindung zur SFU MED. Prof. Wouters
ist international für seine Arbeit im Bereich chronischer
Lungenerkrankungen anerkannt. Am Ludwig Boltzmann Institut für
Lungengesundheit unterstützt er unter anderem die LEAD-Studie als
wissenschaftlicher Berater und ist als Senior Researcher in
zahlreiche Forschungsprojekte eingebunden. Im Rahmen des kooperativen
Studienprogramms zwischen der LEAD-Studie und der Universität
Maastricht begleitet er zudem PhD-Studierende.

„Ich danke sehr herzlich für diese Auszeichnung. Es macht mich
stolz, mit einer Universität wie der SFU zusammenzuarbeiten und junge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg begleiten zu
dürfen“, sagte Prof. Wouters anlässlich der Verleihung.

In seiner anschließenden Keynote „Healthy Aging“ plädierte Prof.
Wouters dafür, COPD nicht ausschließlich als Lungenerkrankung zu
betrachten, sondern als chronisches systemisches inflammatorisches
Syndrom. Daraus ergibt sich ein stärker individualisierter
Behandlungsansatz, der Begleiterkrankungen, den Gesamtzustand der
Patientinnen und Patienten und deren Lebensrealität konsequent
mitberücksichtigt.

Zwtl.: Ein neues Format mit Zukunft

Die hohe Resonanz auf die 1. Science Conference zeigte, wie groß
das Interesse an wissenschaftlichem Austausch, klinischer Innovation
und interdisziplinärer Zusammenarbeit ist. Die SFU MED präsentierte
sich dabei als Fakultät, die Forschung nicht als Zusatzaufgabe
versteht, sondern als zentralen Bestandteil ihres Auftrags. Mit der
erfolgreichen Premiere wurde ein Format geschaffen, das Forschung
sichtbar macht, Kooperationen stärkt und die Rolle der SFU MED als
medizinische Forschungsinstitution weiter schärft: praxisnah,
vernetzt, wissenschaftlich fundiert und dem Anspruch verpflichtet,
Lehre, Forschung und Versorgung wirksam miteinander zu verbinden.

Über die SFU

Die Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) ist die größte
Privatuniversität Österreichs und als umfassende
Gesundheitsuniversität international an mehreren europäischen
Standorten vertreten (u. a. Wien, Linz, Berlin, Paris, Ljubljana,
Mailand). Derzeit sind über 6.000 Studierende in den Fakultäten
Medizin, Psychologie, Psychotherapiewissenschaft und
Rechtswissenschaften eingeschrieben. Unter dem Motto
„lehren.forschen.versorgen.“ steht die SFU für Exzellenz in Lehre und
Forschung sowie für gesellschaftliche Verantwortung. Mit eigenen
Ambulanzen und klinischen Einrichtungen im Bereich der psychischen
Gesundheit und Zahnmedizin nimmt die SFU eine wichtige Position in
der Versorgung in Wien ein.