Wien (OTS) – In der aktuellen „Schauplatz Gericht“-Ausgabe
präsentiert Peter
Resetarits am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2
und auf ORF ON folgende Fälle:
Die Millionenpleite eines Rechtsanwalts. Wo ist das Geld der
Fußballstars?
Hans Krankl, Herbert Prohaska, Toni Polster und viele andere
Fußballstars haben bei Verträgen und Vereinswechseln auf den Wiener
Rechtsanwalt und Spielerberater Skender Fani gesetzt, der im November
2023 verstorben ist. Der Promi-Anwalt soll für manche Fußballer wie
ein Vater gewesen sein. Er hat viele Menschen, darunter seine besten
Freunde, dazu gebracht, bei ihm Geld in Immobilien zu investieren.
Nach seinem Tod wurde bekannt, dass Fani mehr als 14 Millionen Euro
Schulden hinterlässt. Nicht nur die Fußballwelt ist geschockt wegen
des riesigen Schuldenbergs, den der einstige Star-Anwalt hinterlassen
hat. Einige Gläubiger vermuten, dass Fani ihm anvertraute Gelder noch
zu Lebzeiten ins Ausland geschafft haben könnte. Tatsächlich gibt es
Luxusvillen im Ausland, die dem Anwalt gehört haben. Doch die
Vermögenswerte dürften wohl kaum ausreichen, um die
Millionenforderungen der Gläubiger zu begleichen. Wo ist das Geld der
Stars und wie geht es im Insolvenzverfahren weiter? „Schauplatz
Gericht“-Reporter Markus Preslmayr hat sich mit Gläubigern,
ehemaligen Fußballstars, Rechtsanwälten und Fanis Wegbegleitern
getroffen und sich durch die Fernseharchive der vergangenen
Jahrzehnte gewühlt.
Die Toten von Lech: Drei Jahre nach dem Unglück endet der Fall
vor Gericht
Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft nach der
tödlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung zweier Mitarbeiter im Pellet-Lager
eines Hotels in Lech am Arlberg waren zunächst rasch eingestellt
worden. Doch Angehörige, allen voran der Zwillingsbruder eines der
beiden Toten, zweifelten die Ergebnisse an und gingen an die
Öffentlichkeit. „Schauplatz Gericht“ hat bereits vor zwei Jahren über
den Fall berichtet und offene Fragen thematisiert. Damals stieß man
zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Doch danach wurden von der
zuständigen Staatsanwaltschaft Feldkirch Zeugenbefragungen angeordnet
und ein Sachverständigengutachten bestellt. Diese neuen Erkenntnisse
führten schließlich zu einem Gerichtsverfahren, in dem sich die
Hotelbetreiberin wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten musste.
„Schauplatz Gericht“ hat den Prozess begleitet und mit Angehörigen,
ehemaligen Mitarbeitern und der Angeklagten gesprochen.