Pernkopf und Czernohorszky zum 40. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl

St. Pölten (OTS) – Morgen, Sonntag, am 26. April, jährt sich die
Reaktorkatastrophe von
Tschernobyl zum 40. Mal. Das Unglück von 1986 zählt zu den
folgenschwersten Umweltkatastrophen der Geschichte und hatte auch
massive Auswirkungen auch auf Österreich.

„Tschernobyl wird noch für viele kommende Generation eine Gefahr
darstellen. Deshalb ist für uns klar: Atomkraft ist keine Lösung für
die Energiekrise und die Pläne mancher Staaten, an Kernenergie
festzuhalten oder diese weiter auszubauen sind der völlig falsche
Weg“, betonen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und der Wiener
Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Die Einstufung von Atomenergie als
nachhaltig durch die EU-Taxonomieverordnung bezeichnen beide als
komplett absurd.

Der 40. Jahrestag von Tschernobyl ist für Pernkopf nicht nur ein
Anlass zum Gedenken, sondern auch ein klarer Auftrag für die Zukunft:
„Unser Ziel muss eine sichere, nachhaltige und unabhängige
Energieversorgung sein – ohne Atomkraft. Niederösterreich zeigt, dass
dieser Weg möglich ist, denn bilanziell erzeugen wir hundert Prozent
des gesamten Strombedarfs in Niederösterreich selbst, und zwar sicher
und sauber.“

Stadtrat Jürgen Czernohorszky betont: „Tschernobyl und Fukushima
haben gezeigt, dass die Folgen von Atomunfällen über Generationen
hinweg spürbar bleiben und keine Grenzen kennen. Umso wichtiger ist
es, die richtigen energiepolitischen Lehren daraus zu ziehen!“

Weitere Informationen: DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-
Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Telefon +43 2742 9005 – 12704,
Mobiltelefon +43 676 812 15283, E-Mail [email protected]