Wien (OTS) – Die Zahlen sind eindeutig: Mehr als die Hälfte aller
Wiener
Pflichtschulen zählt zu den problematischsten im ganzen Land. In
Meidling trifft das auf jede einzelne öffentliche Pflichtschule zu.
Ein Weckruf – der längst überfällig war.
„Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Jahren politischer
Untätigkeit seitens der SPÖ-Neos-Stadtregierung. Meidling,
Margareten, Brigittenau, Favoriten, Rudolfsheim – überall dasselbe
Bild: Mehr als die Hälfte der Schulanfänger spricht kaum Deutsch“, so
Klubobmann Harald Zierfuß, Bildungssprecher der Wiener Volkspartei in
einer ersten Reaktion auf die Berichterstattung der heutigen Kronen
Zeitung.
Zwtl.: Verantwortung wird weitergereicht – Kinder bleiben auf der
Strecke
Während Bildungsdirektion und Stadtregierung die Zuständigkeit
hin- und herschieben, zahlen die Schulkinder den Preis.
„Unsere Schulen in Meidling sind am Limit. Lehrer sind
überlastet, Eltern ratlos. Was wir brauchen, sind Maßnahmen – keine
Ausreden“, betont Gemeinderat Lorenz Mayer, Bezirksparteiobmann der
Wiener Volkspartei Meidling.
Zwtl.: Deutschförderung und mehr Personal
Die Wiener Volkspartei fordert verpflichtende Deutschförderung ab
dem Kindergarten, mehr Personal an Brennpunktschulen und ein Ende des
Zuständigkeits-Pingpongs.
„Wiens Kinder brauchen keine weiteren Beschwichtigungen – sie
brauchen Taten. Jedes Jahr, das die SPÖ-Neos-Stadtregierung weiter
zuwartet, ist eines zu viel“, so Zierfuß und Mayer abschließend.