ÖVP-Möllner/Marx: Mehr als 2.600 Unterschriften und über 100 Teilnehmer bei Demo senden starkes Signal für Erhalt der Währinger Straße

Wien (OTS) – Die Petition zum Erhalt der stadteinwärts führenden
Verkehrsverbindung in der Währinger Straße zwischen Klostergasse und
Vinzenzgasse setzt ihren Erfolgskurs fort. Mittlerweile wurden mehr
als 2.600 Unterschriften gesammelt. Darüber hinaus haben heute über
100 Bürgerinnen und Bürger bei einer Demonstration ein deutliches
Zeichen gegen die geplante Sperre gesetzt.

„Mehr als 2.600 Unterschriften und über 100 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer bei der heutigen Demonstration zeigen klar: Die Menschen
in Währing wollen den Erhalt der stadteinwärts führenden
Verkehrsverbindung. Die Petition wird künftig im Petitionsausschuss
der Stadt Wien behandelt und hat sich zu einer der größten
Bürgerbewegungen im Bezirk entwickelt“, betont ÖVP-Bezirksvorsteher-
Stellvertreter Oliver Möllner.

Starkes Signal der Bevölkerung

Die hohe Zahl an Unterstützerinnen und Unterstützern zeigt, dass
die Diskussion rund um die Zukunft der Währinger Straße weit über
Parteigrenzen hinausgeht. Anrainerinnen und Anrainer, Familien,
Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Pendlerinnen und Pendler
fordern den Erhalt der bestehenden Verkehrsverbindung.

„Die heutige Demonstration hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass
die Bevölkerung ihre Stimme erhebt. Dieses klare Signal darf nicht
ignoriert werden“, so Möllner.

Aktuelle Pläne von Grün-Nossek und SPÖ stehen im Widerspruch zum
Beteiligungsprozess

Besonders kritisch sieht ÖVP-Klubobfrau Beate Marx, dass die
aktuell von Silvia Nossek und der SPÖ Währing verfolgten Pläne den
Ergebnissen des Beteiligungsprozesses widersprechen.

„Von rund 1.250 Rückmeldungen forderten lediglich etwa zehn eine
autofreie Währinger Straße. Der überwiegende Teil sprach sich für den
Erhalt der bestehenden Verkehrsverbindung aus. Trotzdem werden
weiterhin Varianten verfolgt, die eine Unterbrechung der
stadteinwärts führenden Verbindung vorsehen“, betont Marx.

„Wer Bürgerbeteiligung ernst nimmt, darf Ergebnisse nicht
ignorieren, wenn sie politisch unbequem sind. Die Menschen wünschen
sich Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, aber keine Sperre zwischen
Klostergasse und Vinzenzgasse“, so Marx und Möllner.

Schulwegsicherheit und Verkehrssicherheit werden verschlechtert

Die ÖVP Währing warnt vor einer Verschlechterung der
Schulwegsicherheit durch die geplante Sperre. Der stadteinwärts
führende Verkehr würde künftig entweder durch das Schulviertel rund
um den Ebner-Eschenbach-Park oder über die bereits stark belastete
Kreuzung Gentzgasse/Türkenschanzstraße geführt werden.

„Besonders kritisch ist, dass trotz der zusätzlichen
Verkehrsbelastung keine Verbesserungen vorgesehen sind. Weder eine
Ampelanlage noch ein neuer Schutzweg sind geplant. Gleichzeitig
drohen sich die Sichtverhältnisse an der Kreuzung weiter zu
verschlechtern. Mehr Verkehr bei gleichbleibender oder schlechterer
Sicherheit kann nicht die richtige Lösung sein“, betont Möllner.

„Wer Verkehr verlagert, muss auch für sichere Schulwege sorgen.
Die aktuellen Pläne schaffen neue Risiken für Kinder, Eltern und
ältere Menschen“, ergänzt Marx.

Erhalt der Verkehrsverbindung ist die vernünftigste Lösung

Die ÖVP Währing bekräftigt ihre Forderung nach dem Erhalt der
stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung zwischen Klostergasse und
Vinzenzgasse.

„Wir brauchen eine Verkehrspolitik mit Hausverstand. Eine
funktionierende Verkehrsverbindung aufzulassen und den Verkehr in
andere Bereiche des Bezirks zu verlagern, kann keine nachhaltige
Lösung sein. Der Erhalt der stadteinwärts führenden Verbindung ist
die vernünftigste und ausgewogenste Lösung für Währing“, erklärt
Möllner.

Darüber hinaus setzt sich die ÖVP Währing für Verbesserungen der
Schulwegsicherheit, eine neue Toilettenanlage sowie eine höhere
Aufenthaltsqualität im Park ein. Dazu wurden bereits mehrere Anträge
in der Bezirksvertretung eingebracht.

„In zahlreichen Gesprächen mit Betrieben, Anrainerinnen und
Anrainern wurde eines ganz deutlich: Die Menschen wünschen sich
Verbesserungen am Aumannplatz und im Parkbereich, gleichzeitig aber
den Erhalt der bestehenden Verkehrsorganisation. Mehr als 2.600
Unterschriften und die starke Beteiligung an der heutigen
Demonstration sind ein klares Signal an die Stadt Wien und
Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, diesen Wunsch endlich ernst zu
nehmen. Gerade für die ansässigen Betriebe und Dienstleister ist eine
gute Erreichbarkeit entscheidend – insbesondere dort, wo wohnortnahe
Sachleistungen erbracht werden und Menschen auf kurze Wege und
funktionierende Zufahrten angewiesen sind. Ich unterstütze die
Währingerinnen und Währinger in ihrem Einsatz für den Erhalt der
stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung und werde mich auch
weiterhin im Wiener Rathaus dafür einsetzen“, betont Kasia Greco,
Stadträtin der Wiener Volkspartei.

Unterschriftensammlung wird fortgesetzt

Die Unterschriftensammlung wird in den kommenden Wochen im
gesamten Bezirk fortgesetzt. Auch beim Währinger Straßenfest sollen
weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für die Petition gewonnen
werden.

„Die mehr als 2.600 Unterschriften und die große Beteiligung an
der heutigen Demonstration zeigen, dass dieses Anliegen viele
Menschen bewegt. Unser Ziel bleibt klar: Die Verantwortlichen im
Bezirk und im Rathaus müssen den Willen der Bevölkerung respektieren
und die stadteinwärts führende Verkehrsverbindung in der Währinger
Straße erhalten“, so Möllner und Marx abschließend.