Brüssel (OTS) – „Am Sonntag ist es wieder einmal so weit: Wir stellen
die Uhr in der
Nacht um eine Stunde vor und verlieren so eine Stunde wertvollen
Schlaf. Dabei ist längst bekannt, dass die zweimal jährliche
Zeitumstellung keine Vorteile hat, aber dafür einige Belastungen mit
sich bringt. Die einst erhoffte Energieeinsparung wurde niemals
realisiert. Dafür leiden vor allem Kinder und ältere Menschen unter
der Störung ihrer inneren Uhr. Daher hat das Europaparlament schon
vor Jahren für die Abschaffung dieser überholten Praxis gestimmt.
Bleiben wir am besten gleich bei der Sommerzeit und verzichten auf
die nächste Zeitumstellung im Herbst“, sagt die ÖVP-Europaabgeordnete
Sophia Kircher.
Neue Dynamik in den langwierigen Prozess der Abschaffung der
zweimal jährlichen Zeitumstellung könnte es unter dem EU-Vorsitz
Irlands ab Juli 2026 geben. „Die irischen Kollegen setzen sich zum
Teil intensiv für die Beibehaltung der Sommerzeit ein und möchten das
Thema auf die Agenda setzen und endlich weiterbringen“, sagt Kircher.
Das Europaparlament hat 2019 für die Abschaffung der zweimal
jährlichen Zeitumstellung gestimmt. Im Rat der Mitgliedstaaten konnte
bisher keine gemeinsame Position darüber gefunden werden.