Wien (OTS) – Seit den frühen Morgenstunden rollte am Samstag die
Urlaubswelle von
Bayern über Österreich in den Süden. Besonders belastet war die
Brennerachse und die Tauern Autobahn, berichtete der ÖAMTC.
In Tirol brachte der Urlaubsverkehr schon sehr früh Staus, die über
den Samstagvormittag andauerten. Betroffen war etwa der Grenzübergang
Kufstein-Kiefersfelden, die A12 im Großraum Innsbruck und die
Fernpassstraße. Als besorgniserregend beurteilten die ÖAMTC-
Verkehrsexperten die Situation auf der A13: Seit dem frühen Morgen
staute es auf beinahe der gesamten Brennerstrecke, erst gegen Mittag
begannen sich die Kolonnen zu lockern. Ein Gutteil der Reisenden
werden nächsten Samstag die Rückreise antreten, und gerade da ist die
Transitroute blockiert. Lange Staus am 30. Mai auf möglichen
Ausweichstrecken scheinen somit immer wahrscheinlicher, zumal auch
die Verbindungen San Bernadino und St. Gotthard in der Schweiz in
Richtung Süden verstopft waren. Der Club weist in diesem Zusammenhang
darauf hin, dass in Südtirol die Brenner Autobahn (A22) am 30. Mai ab
Sterzing in Richtung Norden ebenfalls von 10.30 bis 20.00 Uhr
gesperrt ist, bei langen Staus ist eine Schließung der Autobahn ab
Bozen nicht auszuschließen.
In Salzburg und Kärnten hat der Verkehr im Laufe des Vormittags
zugenommen. Wenngleich die Staulängen auf der A10 (Tauern Autobahn)
weit unter jenen des Vorjahres lagen, wurde der Verkehr nach
Informationen des ÖAMTC vor den Einhausungen Flachau und Trebesing,
sowie vor dem Oswaldibergtunnel nur blockweise abgefertigt.
Mit 45 Minuten unverändert war gegen Mittag auch die Wartezeit vor
dem Karawankentunnel (A11).
(Schluss)
Kner / Rechberger