Salzburg (OTS) – Die Porsche Holding Salzburg (PHS) hat auch im
vergangenen Autojahr
ihre Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz eindrucksvoll unter Beweis
gestellt, sich entgegen dem globalen Trend positiv entwickelt und
einen nachhaltigen Wachstumspfad eingeschlagen. Das von Salzburg aus
in 29 Ländern und auf drei Kontinenten tätige
Automobilhandelsunternehmen konnte 2025 seinen Umsatz auf 40,7
Milliarden Euro (2024: 28,7 Milliarden Euro) steigern, das beste
Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte erzielen (+42,1%) und damit
nach 2020 auch wieder die Position als umsatzstärkstes Unternehmen
des Landes übernehmen.
Das Geschäftsmodell der PHS hat sich 2025 trotz angespannter
wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen als
widerstandsfähig und zukunftsfähig erwiesen. „Wir haben mit einer
herausragenden Vertriebsleistung wieder Substanz und Stärke bewiesen.
Dabei kommt uns zugute, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette des
Automobilhandels bedienen. So können wir noch flexibler auf die
regionalen Marktschwankungen reagieren und diese innerhalb der PHS-
Welt so gut wie möglich kompensieren“, sagt Dr. Hans Peter
Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding
Salzburg und führt weiters aus: „Schiere Umsatzgröße ist für uns
nicht die maßgebliche Kennzahl, auch wenn sie uns freut. Viel
wichtiger sind für uns Kundenzufriedenheit, Profitabilität, Effizienz
und Resilienz, um unseren weltweit knapp 37.000 Mitarbeitenden gerade
in volatilen Zeiten ein sicherer und zuverlässiger sowie
zukunftsorientierter Arbeitgeber zu sein.“
Zwtl.: Nachhaltiges Wachstum auf einem starken Fundament
Wesentlicher Treiber des Wachstumsschubs im Autojahr 2025 war die
Übertragung der Großhandelsverantwortung für die Volkswagen
Konzernmarken in Italien und Schweden – sie lässt die PHS bei
Stückzahlen und Umsatz in neue Dimensionen vorstoßen. „Die Übernahme
der Importeure in den neuen Ländern eröffnet für uns nicht nur neue
Perspektiven im internationalen Vertrieb, sondern legt zugleich die
Basis für weiteres Wachstum. Über 24% unseres Gesamtumsatzes im
vergangenen Jahr kommt aus den beiden neuen Großhandelsmärkten
Italien und Schweden“, blickt Dr. Hans Peter Schützinger optimistisch
nach vorne.
Diesen Optimismus stärkt auch ein Blick auf die Performance der
letzten fünf Jahre: Seit dem Beginn der Pandemie 2020 hat die PHS (
die beiden Großhandelsmärkte Italien und Schweden nicht mitgerechnet)
den Umsatz von 21,5 Milliarden Euro auf 30,8 Milliarden Euro und
damit um mehr als 43% gesteigert; mit Italien und Schweden konnte der
Umsatz mit 40,7 Milliarden Euro fast verdoppelt werden (+89,3%).
Zwtl.: Kennzahlen der Porsche Holding Salzburg für 2025
– Der Umsatz wuchs mit den neuen Verantwortungen auf 40,7 Milliarden
(+42,1%).
– Der Neuwagenabsatz im Groß- und Einzelhandel stieg auf 912.034
Fahrzeuge (+65,6%).
– Der Gebrauchtwagenabsatz war mit 219.233 Einheiten leicht
rückläufig (-1,2%).
– Die globalen Händlerstandorte sanken durch Konsolidierungen auf 487
(-11).
– Die Mitarbeiterzahl in den 29 Ländern blieb mit 36.917 nahezu
konstant (-0,3%).
Zwtl.: Ausgewählte Geschäftsbereiche im Überblick
Im Großhandel konnte die Porsche Holding Salzburg dank der beiden
neuen Märkte sowie einer starken Performance der traditionellen
Großhandelsländer den Umsatz von 11,3 Milliarden Euro auf 24,6
Milliarden fast verdoppeln (117,5%). Der umsatzstärkste
Großhandelsmarkt war im Jahr 2025 Italien mit einem Anteil von 31,7%,
gefolgt von Österreich (19,9%) und Schweden (15,1%). Parallel stieg
der Neuwagenabsatz von 331.828 auf 737.725 Fahrzeuge (+122,3%).
Gleiches Bild wie beim Umsatz zeigt auch das Neuwagenabsatzranking
mit Italien als stärksten Markt mit einem Anteil von 36% gefolgt von
Österreich (17,1%) und Schweden (12,6%). Das gute Ergebnis wird
zusätzlich davon unterstrichen, dass alle Großhandelsländer (
ausgenommen Singapur) beim Umsatz als auch Neuwagenabsatz zulegen
konnten. Die Mitarbeiterzahl im Großhandel ist auf 5.230 gestiegen (+
35,8%).
„2025 haben wir gerade im Großhandel einen nachhaltigen
Wachstumsschub erfahren. Die neuen Importeure in Italien und Schweden
haben uns in neue Höhen gepusht, aber auch unsere traditionellen
Märkte, in denen wir bereits seit mehreren Jahrzehnten tätig sind,
konnten dank einer starken Performance zulegen. Sie bilden das starke
und widerstandsfähige Fundament für die weitere nachhaltige
Entwicklung unseres Unternehmens“, freut sich Dr. Hans Peter
Schützinger über dieses positive Ergebnis.
Im Einzelhandel hat das Salzburger Automobilhandelshaus das hohe
Niveau des Vorjahres trotz volatiler Rahmenbedingungen und steigender
Wettbewerbsintensität halten können und die in China spürbaren
Rückgänge sogar kompensieren können. Der Umsatz lag mit 20 Milliarden
Euro und einem Plus von 0,1% leicht über Vorjahr (2024: 19,98
Milliarden Euro). Deutschland war 2025 mit 4,8 Milliarden Euro (+1,6%
) wieder umsatzstärkster Einzelhandelsmarkt vor Italien mit 2,2
Milliarden Euro (+3,3%) und dem bisherigen Boom-Markt China, wo der
Umsatz zum dritten Mal in Folge auf 2,2 Milliarden Euro zurückging (-
22,7%). Der Neuwagenabsatz im Einzelhandel war mit 286.500 Fahrzeugen
leicht rückläufig (-0,4%) – ebenso der Mitarbeiterstand, der mit
Jahresende 29.140 betrug (-4,7%).
„Die Anpassungen in unserem Händlernetz in China aufgrund der
wirtschaftlichen Situation und die volatile Marktentwicklung haben
ein besseres Einzelhandelsergebnis verhindert, da sich diese direkt
auf den Umsatz und den Neuwagenabsatz auswirkten“, bringt Dr. Hans
Peter Schützinger das Ergebnis auf den Punkt: „China ist ein gutes
Beispiel, wie wir innerhalb der Porsche Holding Salzburg auf lokale
Schwankungen reagieren und diese ausbalancieren können – das
unterstreicht die Robustheit unseres Geschäftsmodells.“
Die Porsche Bank Gruppe , konnte mit über 1,7 Millionen Verträgen
im Bestand (+15% gegenüber 2024) ein neues Rekordergebnis einfahren
und ihre führende Position weiter ausbauen. Der in 15 Ländern tätige
Mobilitätsdienstleister erreichte 2025 mit seinen rund 1.500
Mitarbeitenden eine Bilanzsumme von 11 Milliarden Euro (IRFS,
unkonsolidiert). Alleine in Österreich wurden 56,1% aller
ausgelieferten Volkswagen Konzernfahrzeuge über die Porsche Bank
finanziert (2024: 49%).
Die Porsche Informatik treibt als leistungsstarker
Softwareentwickler die digitale Weiterentwicklung des
Automobilhandelsgeschäfts voran. Über 900 Beschäftigte entwickeln an
acht Standorten in fünf Ländern maßgeschneiderte innovative Lösungen
für den automobilen Groß- und Einzelhandel sowie
Finanzdienstleistungsbereich. Rund 150 Anwendungen sind täglich bei
Millionen Usern in 30 Ländern im Einsatz. Über 30% der Leistungen
werden dabei bereits für den Volkswagen Konzern erbracht.
Zwtl.: Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen werden weltweit
herausfordernd und die Automärkte im Krisenmodus bleiben, wozu die
aktuelle Lage mit der Krise in Nahost zusätzlich beiträgt. Zu den
geopolitischen Spannungen sowie den Unsicherheiten aus dem
konjunkturellen Umfeld in Bezug auf den internationalen Handel kommen
auch die Anforderungen aus der Transformation in die E-Mobilität und
den CO2-Regulierungen, die es EU-weit zu erfüllen gilt. Die E-
Mobilität und die Digitalisierung bleiben deshalb weiterhin im Fokus.
Mit dem Start der Electric Urban Car Family setzen die Volkswagen
Konzernmarken VW Pkw, CUPRA und Škoda im heurigen Jahr einen
wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger und leistbarer E-
Mobilität.
„Wir hoffen, dass sich die weltweite politische und
wirtschaftliche Lage mit der einhergehenden Inflation
schnellstmöglich wieder entspannen, um nicht in eine anhaltende
Rezession zu fallen. Die Verunsicherung ist überall spürbar, auch
wenn wir als Porsche Holding Salzburg gut in die ersten Monate des
Jahres 2026 gestartet sind und auf einem hohen Auftragsbestand
aufbauen können“, blickt Dr. Hans Peter Schützinger nach vorne:
„Gerade für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung bedarf es
der Investition von Unternehmen und Privaten in eine moderne und
zukunftsorientierte Mobilität.“
Ziel der Porsche Holding Salzburg für das Autojahr 2026 ist es,
das profitable Wachstum in Europa in allen Geschäftsbereichen weiter
voranzutreiben. In China sowie in Asien und Südamerika wird der
eingeschlagene Kurs der Stabilisierung des Kerngeschäfts konsequent
fortgesetzt. „Die weltweiten Märkte haben sich in den letzten Jahren
fundamental verändert. Gerade in Europa müssen wir weiter verstärkt
auf der Kostenseite arbeiten, da der Markt nicht nur kleiner wird,
sondern auch mit der Konkurrenz aus Fernost immer
wettbewerbsintensiver wird. Wir haben in den letzten Jahren an
unserer Robustheit und Resilienz gearbeitet, darauf können wir jetzt
aufbauen, das ist eine gute Basis, um die Arbeitsplätze und den damit
verbundenen Wohlstand abzusichern“, führt Dr. Hans Peter Schützinger
weiters aus.