St. Pölten (OTS) – Als zentrale Schnittstelle im Klinikum zeigt die
Radiologie, wie
präzise Diagnostik viele Fachbereiche verbindet und den Weg für
rasche medizinische Entscheidungen ebnet. Im Rahmen eines Rundgangs
durch die Räumlichkeiten der Radiologie am Standort Melk informierte
sich der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser kürzlich
über die Arbeit des Radiologieteams. Unter der Leitung von Primar
Andi Binaj hat sich das Institut in den vergangenen Jahren sowohl
technisch als auch organisatorisch spürbar weiterentwickelt.
Die Radiologie erstellt Befunde, die eine zentrale Grundlage für
die weitere medizinische Behandlung darstellen. Dazu zählen unter
anderem Untersuchungen der Herzkranzgefäße, onkologische Bildgebungen
zur Bewertung des Therapieerfolgs sowie Diagnostik bei
Gefäßerkrankungen im Bereich von Becken und Beinen. Die enge
Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen ermöglicht eine rasche und
abgestimmte Versorgung der Patientinnen und Patienten. „Die
Radiologie spielt als interdisziplinäres Fach eine wesentliche Rolle
für den gesamten Klinikstandort, weil viele medizinische
Entscheidungen erst auf Basis ihrer Befunde getroffen werden können.
Ich bin beeindruckt von der Professionalität des Teams und den
technischen Möglichkeiten, die hier bereits selbstverständlich zum
Einsatz kommen“, betont Landesrat Kasser.
In den vergangenen Jahren wurde die digitale Infrastruktur der
Abteilung umfassend modernisiert. Neue Visualisierungstools
erleichtern die gemeinsame Beurteilung komplexer Fälle, optimieren
Arbeitsabläufe und verkürzen die Zeit zwischen Untersuchung und
Befunderstellung. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch der
Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die vor allem in der
Computertomographie zunehmend zum Standard wird. Die Systeme
unterstützen bei der Aufbereitung der Bilddaten, erstellen
automatisch 3D-Darstellungen und übernehmen Vermessungen, die früher
manuell durchgeführt wurden. Das führt zu klareren Befunden und
schnelleren Ergebnissen, die insbesondere in der Herz- und
Gefäßdiagnostik von Vorteil sind.
„Für uns steht im Mittelpunkt, dass Patientinnen und Patienten
rasch und verlässlich diagnostische Ergebnisse erhalten. Neue
technische Möglichkeiten, einschließlich KI-gestützter Anwendungen,
helfen uns dabei, die Bilddaten präziser aufzubereiten und Befunde
noch klarer zu formulieren. Entscheidend bleibt aber immer die
fachliche Einschätzung durch das Team“, so der Leiter des Instituts,
Primar Andi Binaj. Primar Binaj bringt zusätzlich seine Erfahrung aus
der Lehrtätigkeit an der Karl Landsteiner Privatuniversität ein.
Dadurch fließen aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Ausbildung
direkt in die klinische Arbeit ein und unterstützen die
Weiterentwicklung des Instituts. Der Besuch hat gezeigt, wie viel
Engagement und Fachwissen in der Radiologie stecken und wie
unmittelbar diese Arbeit den Alltag im Klinikum unterstützt. Für die
Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem eines: schnelle,
klare und verlässliche Diagnosen.
Weitere Informationen bei Alexander Plank, Landesklinikum Melk,
Telefon +43 2752/9004-17420, E-Mail [email protected] ,
bzw. Julia Teufner, MA, Abteilung Kommunikation bei der NÖ
Landesgesundheitsagentur, Handynummer +43 676 858 70 30023,
Telefonnummer +43 2742 9009 499, E-Mail [email protected] ,
http://www.landesgesundheitsagentur.at .