Wien (OTS) – Mit Juni 2026 wurde in Österreich ein weiterer
bedeutender
Meilenstein der E-Mobilität erreicht: Erstmals sind 1.000 schwere
Elektro-LKW (Fahrzeugklassen N2, N3 sowie Sattelzüge) zugelassen.
Diese Entwicklung unterstreicht eindrucksvoll die Dynamik der
Elektrifizierung im Güterverkehr. Während Anfang 2021 lediglich 47
schwere E-LKW auf Österreichs Straßen unterwegs waren, stieg ihr
Bestand bis Ende 2024 auf 314 Fahrzeuge, Ende 2025 bereits auf 705
und erreicht nun erstmals die Marke von 1.000.
Mobilitätsminister Peter Hanke: „Der 1.000. zugelassene schwere E
-LKW ist der klare Beweis dafür, dass Elektromobilität im
Schwerverkehr längst keine Zukunftsvision mehr ist, sondern bereits
heute gelebte Realität. In den vergangenen Monaten habe ich
zahlreiche Unternehmen besucht, die ihren Fuhrpark Schritt für
Schritt auf batterieelektrische Nutzfahrzeuge umstellen. Die
Rückmeldungen aus der Praxis sind ausgesprochen positiv. Mit unserem
Programm eMOVE Austria werden wir den Weg hin zur E-Mobilität in
allen Bereichen konsequent fortsetzen – durch Förderungen,
gesetzliche Erleichterungen und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung.“
Zum Erreichen dieses Meilensteins beigetragen hat insbesondere
der starke Anstieg der Neuzulassungen: Im Jahr 2025 vervierfachte
sich der Anteil neu zugelassener Elektro-LKW gegenüber dem Vorjahr.
Auch wenn einige europäische Länder – etwa die Niederlande, Schweden,
Dänemark oder die Schweiz – bei den Anteilen emissionsfreier LKW-
Neuzulassungen teils noch höhere Werte aufweisen, setzt Österreich
auch im europäischen Vergleich mit dem Erreichen von 1.000 schweren E
-LKW ein starkes Signal für die Transformation des Güterverkehrs.
Getragen wird diese Entwicklung vor allem von Unternehmen, die ihre
Fuhrparks zunehmend nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern
auch aufgrund wirtschaftlicher und strategischer Vorteile auf
elektrische Antriebe umstellen.
E-Mobilität in Österreich nimmt weiter Fahrt auf
Auch im E-PKW-Bereich war der Juni 2026 ein absoluter
Rekordmonat. Mit knapp 9.000 Fahrzeugen wurden noch nie so viele rein
batteriebetriebene Autos in einem Monat neu zugelassen. Der
Neuzulassungsanteil betrug 26,3 Prozent und erreicht damit ebenfalls
einen neuen Rekordwert. In den drei Bundesländern Oberösterreich,
Burgenland und Vorarlberg liegt der Anteil von E-PKWs bei den
Neuzulassungen sogar bei über 30 Prozent. Für Juli wird mit einem
Gesamtbestand von über 300.000 batteriebetriebenen E-PKW in
Österreich ein weiterer Meilenstein erwartet.
„Keine E-ngste mehr!“
Die erste E-Mobilitätskampagne des Bundes mit dem Titel „ Keine E
-ngste mehr “ ist im Juni gestartet und inzwischen voll angelaufen.
Mit witzigen Stoffpuppen wirbt das Mobilitätsministerium für den
Abbau von Vorbehalten gegenüber E-Mobilität, darunter die Angst vor
geringen Reichweiten oder einer schlechten Ladeinfrastruktur.
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