Marchetti: „Stopp des Familiennachzugs wird fortgesetzt – auch ohne Zustimmung einschlägiger NGOs“

Wien (OTS) – „Der Stopp des Familiennachzugs wird fortgesetzt – auch
ohne der
Zustimmung einschlägiger NGOs. Fakt ist: Durch die
Familienzusammenführung sind die Systeme in Österreich in vielen
Bereichen, etwa in der Bildung, an die Grenzen ihrer Belastbarkeit
gestoßen. Mit dem Stopp des Familiennachzugs haben Innenminister
Gerhard Karner und die Volkspartei die Notbremse gezogen und für die
dringend notwendige Entlastung unserer vor dem Kollaps stehenden
Systeme gesorgt. Gerade einschlägige NGOs sollten besser als jeder
andere wissen, dass gelungene Integration vor allem eines braucht:
Zeit. Die Volkspartei wird den Familiennachzug daher über eine
Quotenregelung, die auf einem Integrationsbarometer gründet, solange
weiter stoppen, bis die bislang aufgenommenen Menschen adäquat in
unsere Gesellschaft integriert sind. Auch im Asylpakt der
Europäischen Union wird der Familiennachzug klar geregelt. Für uns
steht fest: Wir werden unseren Weg einer harten und gerechten
Asylpolitik entschlossen fortsetzen und lassen uns auch von NGOs
nicht davon abbringen“, stellt der Generalsekretär der Volkspartei,
Nico Marchetti, klar.

„Dass eine heimische NGO gemeinsame Sache mit zwei NGOs aus dem
Ausland macht, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich
aufs Spiel zu setzen, spricht Bände. Ungebremste Zuwanderung ist kein
Akt der Menschlichkeit – sie ist pure Verantwortungslosigkeit, die
von der Bevölkerung völlig zu Recht abgelehnt wird. So sehr
ideologisch am linken Spektrum angesiedelte NGOs und die FPÖ einander
verabscheuen, sie teilen zwei große Gemeinsamkeiten: Populismus und
Verantwortungslosigkeit. Denn obwohl NGOs eine derartige Beschwerde
bereits vor einem Jahr angedroht haben, haben weder Innenminister
Karner noch EU-Kommissar Brunner eine solche bis zum heutigen Tag zu
Gesicht bekommen“, so Marchetti abschließend.