Made for Austria: Wie der Klima- und Energiefonds und die Bundesländer zusammen Energiezukunft gestalten

Wien (OTS) – Wenn Gemeinden und Regionen die Energiewende vor Ort
umsetzen wollen,
unterstützt sie der Klima- und Energiefonds als starker Partner.
Gemeinsam mit den Bundesländern bietet er verschiedene
Förderprogramme an: Beratung für Gemeinden und Unternehmen (
„Regionalprogramme“), Unterstützung beim Aufbau von
Energiegemeinschaften sowie eine bundesweite Plattform für regionale
Energieplanung, die derzeit realisiert wird. Dotiert sind diese
Angebote aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie
und Tourismus (BMWET) sowie des Umwelt- und Klimaministeriums (BMLUK)
.

Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer : „Die
Transformation unseres Energiesystems ist ein zentrales Handlungsfeld
unserer Industriestrategie. Wer Energie effizient nutzt und
erneuerbare Potenziale erschließt, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und
Preisstabilität. Mit klaren Förderinstrumenten, regionaler
Umsetzungskraft und modernen Planungswerkzeugen schaffen wir
Investitionssicherheit, stärken die heimische Technologiekompetenz
und sichern Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in Österreich.“

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig : „Was Österreich
ausmacht, sind seine starken Regionen. Dort wird die Zukunft unseres
Landes gestaltet. Deshalb unterstützen wir hier gemeinsam mit dem
Klima- und Energiefonds und den Bundesländern durch gezielte und
effiziente Förderangebote. Angebote für eine klimafreundliche
Zukunft, die direkt bei den Gemeinden, bei den regionalen Unternehmen
und den Menschen vor Ort ankommen.“

Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl : „Förderungen
müssen dort ankommen und wirken, wo sie gebraucht werden. Durch die
Kooperation mit den Bundesländern stellen wir sicher, dass Gemeinden,
Unternehmen und Privatpersonen gezielt unterstützt werden. Dieses
Zusammenspiel ist das Erfolgsrezept unserer regionalen
Förderprogramme. Mit Regionalprogrammen, Energiegemeinschaften und
der neuen PREP-Plattform bieten wir konkrete Werkzeuge, um die
Energiewende vor Ort effizient zu planen und umzusetzen – damit
Gemeinden, Betriebe und Menschen direkt von nachhaltiger Energie
profitieren.“

Zwtl.: Die Förderangebote im Porträt

Zwtl.: Regionalprogramme – Regionale Energie- und Umweltberatungen

Mit den „Regionalprogrammen“ bieten die Bundesländer in
Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds in allen neun
Bundesländern zielgruppenorientierte Beratungsdienstleistungen für
Betriebe, Gemeinden, Schulen, Vereinen und weiteren Zielgruppen an.
Der Fokus liegt auf der Steigerung der Energie- und
Ressourceneffizienz, dem Ausbau erneuerbarer Energien, der
Abfallvermeidung und der Anpassung an den Klimawandel. Die Beratungen
helfen, konkrete Maßnahmen zu planen und Investitionsprojekte
vorzubereiten. Für die Weiterführung der Beratungsleistungen im Jahr
2026 stellt der Klima- und Energiefonds 2,4 Millionen Euro aus
Mitteln des BMLUK bereit.

In folgender Liste finden Sie die Beratungsangebote und die
gelisteten Berater:innen aus den neun Länderinitiativen:
Beratungsangebot und Berater:innen der Regionalprogramme

Ausschreibung Regionalprogramme

Zwtl.: Energiegemeinschaften – Aktive Teilnahme bietet Vorteile für
alle Gesellschaftsgruppen

In ganz Österreich gibt es mittlerweile knapp 10.000
Energiegemeinschaften – und es werden immer mehr. Sie stehen für eine
nachhaltige, kosteneffiziente und gemeinschaftliche Energieversorgung
mit ökologischen, wirtschaftlichen und sozialgemeinschaftlichen
Vorteilen. Diese Gemeinschaften fördern die lokale Energiewende und
tragen dazu bei durch gemeinschaftliche Infrastruktur und
technologische Innovationen nachhaltige, langfristig stabile und
kostengünstige Energieversorgung vor Ort zu ermöglichen. Das
Förderprogramm unterstützt die „Energiegemeinschaften“ heuer mit bis
zu 5,3 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des BMWET.

Ausschreibung Energiegemeinschaften

Leitfaden Energiegemeinschaften 2025

Zur Ausschreibung findet am 26. Februar um 13:00 Uhr ein kostenloser
Online-Info-Event statt. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung
finden Sie hier .

Zwtl.: Plattform Räumliche Energieplanung – einheitliches
Energiedateninformationssystem

Um einheitliche und vergleichbare Daten für die räumliche
Energieplanung bereitzustellen, entsteht derzeit die bundesweite „ P
lattform R äumliche E nergie p lanung“ (PREP). Sie wird neben
praxisnahen Planungswerkzeugen auch Informationen zu Wärme- und
Kühlbedarf, erneuerbaren Energien, netzbasierten Systemen sowie
Netzwerkmöglichkeiten bereitstellen.

Ziel der PREP ist es, gemeinsame Grundlagen für die Wärmewende in
allen Bundesländern zu schaffen, einheitliche Daten und Methoden
abzustimmen, Energieatlanten als Planungswerkzeug weiterzuentwickeln
und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zu fördern. Die
Initiative wird gemeinsam von den Bundesländern, dem BMWET und dem
Klima- und Energiefonds getragen. Das BMWET stellt dafür 2 Millionen
Euro zur Verfügung.

Weiterführende Informationen:

Jahresprogramm 2025 des Klima- und Energiefonds