Wien (OTS) – Die aktuelle Luftschadstoffinventur zeigt: Österreich
reduziert seine
entsprechenden Emissionen konsequent und erfüllt sämtliche
Verpflichtungen der EU-Richtlinie über die Reduktion der nationalen
Emissionen bestimmter Luftschadstoffe (NEC) sowie dem Emissionsgesetz
-Luft 2018. Besonders erfreulich: Bei einzelnen Schadstoffen werden
bereits die strengeren Zielvorgaben für 2030 erreicht.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Unsere Maßnahmen greifen messbar:
Von moderner Abgasreinigung über den Ausbau erneuerbarer Energien bis
hin zu umweltfreundlicher Mobilität und gezielten Maßnahmen in der
Landwirtschaft. In Österreich können wir stolz sein auf eine hohe
Luftqualität, dürfen uns aber nicht darauf ausruhen. Wir werden
weiter aktiv Verbesserungen vorantreiben. Die Luft zum Atmen soll in
Österreich auch in den kommenden Jahren Schritt für Schritt noch
sauberer werden und dabei setzen wir besonders auf erneuerbare
Energien.“
Deutliche Rückgänge bei zentralen Schadstoffen
Seit 2005 konnten die Emissionen deutlich gesenkt werden:
Schwefeldioxid (SO2) um 59 Prozent, Stickstoffoxide (NOx) um 56
Prozent, Feinstaub (PM2,5) um 43 Prozent und flüchtige organische
Verbindungen (NMVOC) um 34 Prozent. Auch im längerfristigen Vergleich
seit 1990 zeigen sich erhebliche Fortschritte.
Ziele klar erreicht – Ausblick positiv
Die im Emissionsgesetz-Luft festgelegten Reduktionsverpflichtungen
werden bei allen relevanten Schadstoffen erfüllt. Während bei
Schwefeldioxid und NMVOC die strengeren Vorgaben für 2030 bereits
erreicht sind, zeigt auch der Trend bei den anderen Schadstoffen in
die richtige Richtung: Die Expertinnen und Experten gehen davon aus,
dass die künftigen, strengen Zielvorgaben fristgerecht erreicht
werden.
Die Gründe für den Rückgang
Die Emissionsrückgänge sind auf Fortschritte in mehreren Bereichen
zurückzuführen: moderne Abgasreinigungssysteme im Verkehr, mehr E-
Mobilität, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Ausstieg aus der
Kohleverbrennung sowie Maßnahmen in der Landwirtschaft und im
Agrarumweltprogramm.
Die Luftschadstoffinventur wird jährlich vom Umweltbundesamt im
Auftrag des Bundes erstellt. Sie dient als Grundlage für die
nationale und internationale Berichterstattung Österreichs.
Zum Bericht:
https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/rep1024.-
pdf