Wien (OTS) – Die Lüge ist so alt wie die Menschheit selbst. Studien
zufolge lügt
jeder Mensch durchschnittlich ein- bis zweimal täglich. Meist handelt
es sich dabei um harmlose Notlügen wie geschönte Gewichtsangaben, das
etwas Jünger-Geben, als man ist, oder kleine Übertreibungen im
Alltag. Doch wo hört die harmlose Ausrede auf und wo beginnt die
gefährliche Täuschung? In der aktuellen „Dok1“-Ausgabe „Die Wahrheit
über das Lügen“ begibt sich Lisa Gadenstätter am Mittwoch, dem 6. Mai
2026, um 20.15 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON auf Spurensuche und stellt
sich einem Lügendetektortest. Dabei muss sie unangenehme Fragen
beantworten – eine Konfrontation mit der eigenen Wahrheit.
Die Sendung beleuchtet nicht nur die persönliche Ebene, sondern
wirft auch ein kritisches Licht auf die gesellschaftlichen
Dimensionen des Lügens. Eine Betroffene berichtet aus erster Hand von
ihrer Beziehung zu einem notorischen Lügner und erklärt, warum sie
ihm alles geglaubt hat. Ihr Fall zeigt, wie gefährlich manipulative
Täuschung werden kann, und offenbart die psychologischen Mechanismen,
die dabei wirken. Doch was passiert, wenn mächtige Menschen – etwa in
der Politik – diese Techniken anwenden? Oder wenn die Justiz selbst
zum Schauplatz von Täuschung wird? In Zeiten digitaler Vernetzung
stellt sich die Frage, wie gut wir wirklich darin sind, Lügen und
Fake News zu enttarnen. Die Sendung untersucht Social-Media-
Plattformen und wirft ein kritisches Licht darauf, ob und wann wir
künstlicher Intelligenz vertrauen können. Was passiert, wenn eine
Gesellschaft damit rechnet, belogen zu werden, und die Wahrheit immer
schwerer zu greifen ist?
Lisa Gadenstätter hat für „Dok 1“ auch einen Nachfahren des
Lügenbarons Münchhausen besucht. Er enthüllt, wie man eine Legende
pflegt – und erklärt, warum gerade das Hinterfragen von Geschichten
so wichtig ist.