Kaputt? Neue Website zeigt Repair Cafés in der Nähe

Wien (OTS) – Kaputter Toaster, streikendes Fahrrad oder gerissene
Lieblingsjacke:
Viele Dinge landen zu früh im Müll, obwohl sie repariert werden
könnten. Eine neue Website von Re-Use Austria soll den Zugang zu
Reparaturhilfe in Österreich nun deutlich erleichtern. Unter
www.repaircafes.at finden Interessierte Repair Cafés in ihrer Nähe,
inklusive Termine und Standorte. Die Entwicklung der Plattform wurde
von Helvetia, dem BMLUK und der Abfallvermeidungsförderung der Sammel
– und Verwertungssysteme für Verpackungen unterstützt.

Repair Cafés sind kostenlose Nachbarschaftstreffen, bei denen
freiwillige Reparaturhelfer:innen Besucher:innen dabei unterstützen,
defekte Alltagsgegenstände wieder funktionstüchtig zu machen. Rund
1.600 ehrenamtliche Helfer:innen engagieren sich jährlich in Repair
Cafés. Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, Kleidung,
Textilien, Fahrräder und Haushaltsgeräte. Im Mittelpunkt stehen
gemeinsames Reparieren, Wissensaustausch und ein niederschwelliger
Zugang.

Zwtl.: Reparieren statt Wegwerfen gewinnt an Bedeutung

Repair Cafés leisten einen konkreten Beitrag zur Abfallvermeidung
und Ressourcenschonung. In Österreich gibt es pro Jahr rund 15.000
Reparaturversuche in Repair Cafés. Rund 67 Prozent davon sind
erfolgreich. Das entspricht etwa sieben von zehn reparierten
Gegenständen. Laut Re-Use Austria werden dadurch jährlich 108 Tonnen
Abfall vermieden und rund 2.500 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht
etwa 21 Millionen Autokilometern oder 525 Erdumrundungen.

» Die Zahl der Reparaturversuche ist in den vergangenen Jahren
deutlich gestiegen. Das zeigt, dass immer mehr Menschen das Repair-
Café-Prinzip schätzen. Mit der neuen Plattform wollen wir diese
Bewegung sichtbarer machen und den Zugang zum Reparieren erleichtern
«, berichtet Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria.

Zwtl.: Helvetia sorgt für Sicherheit beim Reparieren

Helvetia unterstützt seit 2021 Repair Cafés in Österreich mit
einer kostenlosen Haftpflichtversicherung. Sie schützt Ehrenamtliche
bei Reparaturveranstaltungen und gibt Veranstalter:innen zusätzliche
Sicherheit.

» Repair Cafés zeigen, wie einfach Ressourcenschonung im Alltag
beginnen kann. Deshalb war es uns ein besonderes Anliegen, diese
wichtige Initiative noch sichtbarer zu machen «, erklärt Werner
Panhauser, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Helvetia,
Beweggründe für die Kooperation.

Zwtl.: Ein Klick zur Reparaturhilfe

Die neue Plattform von Re-Use Austria bündelt Repair-Café-
Angebote erstmals übersichtlich an einem Ort. Veranstalter:innen
können ihre Termine selbst eintragen. Aktuell sind bereits mehr als
100 Repair-Café-Initiativen mit ihren Veranstaltungen online. 2026
unterstützen bereits mehr als 2.300 freiwillige Helfer:innen bei über
1.000 Repair-Veranstaltungen.

Repair Cafés, die die kostenlose Versicherungslösung von Helvetia
nutzen, sind auf der Plattform mit einem grünen Siegel
gekennzeichnet. Für Besucher:innen wird damit sichtbar, welche
Initiativen über diese Absicherung verfügen.

Zwtl.: Repair-Café Pop-up am Hohen Markt

Am 24. und 25. Juni verwandelt sich die Helvetia Generaldirektion
am Hohen Markt in Wien in einen Treffpunkt fürs Reparieren. Beim
Repair-Café Pop-up unterstützen freiwillige Reparaturhelfer:innen und
externe Besucher:innen dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder fit
zu machen.

Nähere Informationen zum Event sowie Anmeldemöglichkeit finden
Interessierte auf der neuen Plattform: www.repaircafes.at

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