Wien (OTS) – Die JUNOS Studierenden unterstützen die heutige
Demonstration gegen
die angekündigten Uni-Kürzungen, bestehen jedoch gleichzeitig auf
grundlegende Reformen im Hochschulwesen. Österreichs einzige liberale
Studierendenorganisation erhebt dabei drei konkrete Forderungen an
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ):
1. Keine kurzsichtigen und maßlosen Kürzungen auf dem Rücken der
Studierenden.
2. Die Wiederaufnahme der Erarbeitung der Hochschulstrategie
gemeinsam mit den Universitäten zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit
und zur Bekämpfung struktureller Schwächen im Hochschulwesen.
3. Eine Strategie für nachhaltige Hochschulfinanzierung mit
nachgelagerten Studienbeiträgen und einem stärkeren Fokus auf
Drittmitteln.
Manuel Grubmüller, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden,
betont: „Mit uns gibt es keinen Qualitätsabbau im Studium und kein
Ausbluten der Universitäten. Anstatt aber reflexartig nur nach mehr
Geld vom Staat zu rufen, kämpfen wir für nachhaltige Reformen und
eine breitere Hochschulfinanzierung. Österreich braucht endlich den
Mut, sein Hochschulsystem zukunftsfit aufzustellen und so die
bestmöglichen Studienbedingungen zu garantieren!“