St. Pölten (OTS) – In den kommenden Monaten setzt das „Haus für
Natur“ im Museum
Niederösterreich in St. Pölten seine Reise durch die faszinierende
Welt der Natur fort und bietet eine Vielzahl an Veranstaltungen und
Programmen, die das Bewusstsein für die Bedeutung des Artenschutzes
schärfen und Natur mit allen Sinnen erlebbar machen. Die
Sonderausstellung „Tiere der Nacht“ wird aufgrund der großen
Nachfrage bis zum 7. Februar 2027 verlängert. Besucherinnen und
Besucher können sich auf spannende Einblicke in das Leben
nachtaktiver Tiere freuen und erfahren, welche außergewöhnlichen
Überlebensstrategien diese Tiere in der Dunkelheit entwickelt haben.
Ergänzend dazu kehren im Sommer 2026 die beliebten „Fledermausnächte“
zurück, die am 18. und 25. August stattfinden, sowie das
„Schmetterlingsleuchten“ am 20. und 27. August.
Ein weiteres Highlight in der Dunkelheit ist die Fortsetzung der
Reihe „Nachts im Museum“, die aufgrund des großen Erfolgs auch in
diesem Jahr wieder angeboten wird. Am 20. Februar, 13. März und 10.
April sowie am 18. September, 16. Oktober und 20. November haben
junge Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Museum und die
Sonderausstellung bei Nacht zu erleben.
Von 24. bis 26. April ruft das „Haus für Natur“ mit „Stimmen der
Wildnis“ wortwörtlich ein Festival ins Leben, das sich der Frage
widmet, was uns die Klänge der Natur sagen und wie wir als
Gesellschaft auf sie reagieren können. Unter der künstlerischen
Leitung von Jakob Brossmann und in Zusammenarbeit mit GLOBART wird
das Festival zu einer interdisziplinären Begegnung von Wissenschaft,
Kunst und Aktivismus. Das Festival mündet im „Parlament der Wildnis“,
in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Anträge
formulieren, die die Natur politisch repräsentieren und ihr eine
Stimme geben sollen.
Im Rahmen des Diskussionsforums „Erlebte Natur“ bietet das „Haus
für Natur“ auch 2026 eine Reihe fachlich fundierter Einblicke in
aktuelle Natur- und Artenschutzthemen. Den Auftakt dazu bildete
heute, Dienstag, 27. Jänner, die Eröffnung des neuen
Ausstellungsbereichs „Breite Föhre – Ein Baum mit Geschichte“, der
der Schwarzföhre gewidmet ist. Dabei erfahren Besucherinnen und
Besucher, was die „Breite Föhre“ bei Mödling einst so bekannt machte
und warum dieser historische Baum ins Museum übersiedelt ist. Die
Veranstaltung ist eine Kollaboration mit dem Diskussionsforum
„Erzählte Geschichte“. Weitere Schwerpunktthemen von „Erlebte Natur“
sind unter anderem „Faszination Birdwatching“ mit Leander Khil und
Marion Schindlauer, der Fisch des Jahres 2026 – der Schlammpeitzger –
sowie weitere spannende Diskussionen zu Natur- und Artenschutz.
2026 arbeitet das „Haus für Natur“ erneut eng mit
wissenschaftlichen Einrichtungen, Naturschutzorganisationen und
zahlreichen Partnerinstitutionen zusammen. So beteiligt sich das
Museum an der City Nature Challenge von 24. bis 27. April, bei der
weltweit Daten zur urbanen Artenvielfalt gesammelt werden. Der Tag
der Artenvielfalt am 31. Mai entsteht in Kooperation mit Expertinnen
und Experten aus Forschung und Praxis und lädt dazu ein, biologische
Vielfalt vor Ort sichtbar zu machen. Am 19. September 2026 folgt der
ÖGH-Reptilientag, der gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft
für Herpetologie umgesetzt wird und Besucherinnen und Besuchern einen
fundierten Einblick in die Lebensweisen heimischer Reptilien bietet.
Nähere Informationen bei Amadea Horvath, Öffentlichkeitsarbeit &
Kommunikation, Mobiltelefon +43 664 604 99-943, E-Mail amadea.horvath
@museumnoe.at , www.museumnoe.at