Hanel-Torsch/Nevrivy: Baustart für Gemeindebau NEU in der Melangasse 1A: 114 leistbare Gemeindewohnungen für die Donaustadt

Wien (OTS) – In der Melangasse 1A / Eipeldauer Straße im 22. Bezirk
fiel mit dem
Spatenstich der offizielle Startschuss für den 28. Gemeindebau NEU.
In direkter Nachbarschaft zum bestehenden Josef-Bohmann-Hof entsteht
ein moderner Gemeindebau NEU mit insgesamt rund 320 leistbaren
Gemeindewohnungen, von denen 114 im ersten Bauabschnitt realisiert
werden. Die Anlage bietet qualitätsvolle Freiräume und vielfältige
Nutzungsangebote für unterschiedliche Lebensbedürfnisse.

„Wien baut seine unangefochtene Führungsrolle in Sachen sozialer
Wohnbau weiter aus! Der Baustart in der Melangasse ist ein weiteres
starkes Signal für noch mehr modernes, leistbares Wohnen und für
sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Mit 114 neuen
Gemeindewohnungen schaffen wir zusätzlichen qualitätsvollen,
leistbaren Wohnraum und setzen zugleich auf nachhaltige Bauweise und
attraktive Freiräume. Gemeindebauten NEU verbinden dabei unbefristete
Mietverträge mit Wohn- und Gemeinschaftsangeboten, die den heutigen
Bedürfnissen entsprechen. Gleichzeitig setzt das Projekt wichtige
Impulse für die Weiterentwicklung des Quartiers entlang der
Eipeldauer Straße“, so Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.

„Die Donaustadt wächst und deswegen ist es umso wichtiger,
qualitativ hochwertigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen. Der neue
Gemeindebau in der Melangasse bringt nicht nur dringend benötigte
Wohnungen, sondern stärkt durch neue Freiräume und Infrastruktur das
gesamte Umfeld. Damit entsteht ein lebendiges und zukunftsfähiges
Grätzl“, ergänzt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

„Der Gemeindebau NEU in der Melangasse steht für einen modernen
Gemeindebau, der hohe Anforderungen an Architektur, Funktionalität
und Klimafitness erfüllt. Auf einer bereits versiegelten Fläche
schaffen wir durch kompakte Baukörper, durchdachte Grundrisse und
begrünte Freiräume für heutige und zukünftige Generationen ein
Wohnumfeld mit hoher Lebensqualität“, erklären Wiener Wohnen und
WIGEBA.

Mehr Raum für Nachbarschaft und Lebensqualität

Die neue Wohnhausanlage umfasst 114 Gemeindebauwohnungen und
bietet ein vielfältiges Spektrum an Wohnungsgrößen von Ein- bis
Vierzimmerwohnungen. Sie zeichnen sich durch hohe Wohnqualität,
private Freiräume sowie eine vielfach zweiseitige Orientierung mit
guter Durchlüftung aus. Ergänzt wird das Konzept durch begrünte
Innenhöfe („green pockets“) mit hoher Aufenthaltsqualität, die zur
Verbesserung des Mikroklimas beitragen und Raum für Begegnung bieten.
Zusätzlich entstehen:

– ein großzügiges Geschäftslokal

– lebendige Erdgeschoßzone und Gemeinschaftsräume

– klar strukturierte Zugänge und Wegebeziehungen

– neue Aufenthaltsbereiche für Bewohner*innen

– gut erreichbare Fahrradabstellräume

Stadtentwicklung mit Weitblick

Der Gemeindebau NEU stärkt nicht nur das neue Wohnumfeld, sondern
vernetzt auch die bestehende Nachbarschaft. Die neue Bebauung (
Architektur: Superblock) knüpft an die bestehende Struktur an und
schafft entlang der Eipeldauer Straße neue Hofsituationen und klar
definierte Zugänge in das Quartier. Dadurch entsteht ein
zukunftsfähiger Stadtbaustein, der das Grätzl langfristig aufwertet.
Ein weiteres wesentliches Element ist die umfassende Stellplatzlösung
mit einer Tiefgarage mit 66 Stellplätzen für die Wohnanlage sowie
zusätzliche große Quartiersgarage mit bis zu 626 Stellplätzen.
Ergänzt wird das Angebot durch 98 Fahrradabstellplätze . Damit wird
nicht nur der Bedarf der Bewohner*innen gedeckt, sondern auch ein
wichtiger Beitrag zur Entlastung des umliegenden Stadtraums
geleistet.

Die Fertigstellung ist für Herbst 2029 vorgesehen.

Gemeindebau NEU im Überblick

Mit dem Spatenstich in der Melangasse 1A schreitet der Ausbau
weiterer leistbarer Gemeindewohnungen voran. Es ist der 28.
Gemeindebau NEU im Bau, 20 davon sind bereits fertiggestellt. Rund
4.500 Wiener*innen leben aktuell in einem Gemeindebau NEU. Sieben
weitere Projekte mit insgesamt rund 1.000 zusätzlichen Wohnungen
befinden sich derzeit im Bau – viele weitere sind in Planung.
Insgesamt wurden damit bereits über 5.700 neue Wohnungen für künftig
etwa 13.000 Bewohner*innen auf den Weg gebracht.