Wien (OTS) – „Während die rot-pinke Stadtregierung mit drastischen
Gebührenerhöhungen breite Teile der Gesellschaft trifft und bei den
Ärmsten der Stadt erbarmungslos kürzt, sitzt das Steuergeld an
anderer Stelle offensichtlich ganz locker. Wie wollen SPÖ und Neos
den Wienerinnen und Wienern dieses völlig ungerechtfertigte Mega-
Gehalt erklären?“, so Judith Pühringer, Parteivorsitzende Grüne Wien,
zum in der Causa Juraczka bekanntgewordenen Mega-Gehalt für die
Position des zweiten Geschäftsführers der städtischen
Wirtschaftsagentur.
„14.000 Euro 14-mal im Jahr – das ist eine Verhöhnung aller
Wienerinnen und Wiener, die jeden Tag unter den Kürzungen leiden. Mit
den Lohnnebenkosten kommt der Stadt Wien und damit den
Steuerzahler:innen dieses Spitzengehalt mit fast 250.000 Euro im Jahr
teuer zu stehen. Gleichzeitig weigern sich SPÖ und Neos, endlich
einen fairen Beitrag von Überreichen einzufordern“, kritisiert
Theresa Schneckenreither, Budgetsprecherin der Wiener Grünen.
Prüfung durch Stadtrechnungshof beantragt
Die Grünen haben in der Causa den Stadtrechnungshof
eingeschaltet. „Unser Prüfersuchen an den Stadtrechnungshof zielt auf
die Frage ab, wie die Entscheidung getroffen wurde, einen
Geschäftsführer ohne Geschäftsführeraufgaben aber mit
Geschäftsführergehalt zu besetzen. Der Stadtrechnungshof wird
untersuchen, ob hier effizient mit Steuergeldern umgegangen wurde
oder nicht“, so Pühringer und Schneckenreither abschließend.