Wien (OTS) – „Die Menschen in Mariahilf bekommen nicht, was sie
gewählt haben“, so
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Paul Stein von den Grünen anlässlich
der heutigen Angelobung der neuen Mariahilfer Bezirksvorsteherin,
Julia Lessacher. „Markus Rumelhart hat im vergangenen Wien-Wahlkampf
den Mariahilfer:innen versprochen, die Gumpendorfer Straße umzubauen.
Jetzt nach der Wahl und mit der Übergabe an Julia Lessacher wurde das
Projekt Gumpendorfer Straße abgesagt. Die Gumpendorfer Straße ist
aber nach wie vor eine graue Durchzugsstraße mit gefährlichen
Schulwegen. Der 6 Jahre lang angekündigte Umbaustart mit 250 neuen
Bäumen ist leider gestrichen. Die Mariahilfer:innen haben sich ein
Ende des Stillstands und ehrliche Politik verdient“, so Stein.
Mit neuen Einbahnregelungen könnte der Durchzugsverkehr vom 15.
in den 1. Bezirk über die Gumpendorfer Straße sofort gekappt werden –
auch ohne Umbau. Damit könnte man den Bezirk auch ohne viel Geld
sofort entlasten, und zumindest einen Teil der im Rahmen der
Bürgerbeteiligung geäußerten Wünsche nach weniger Verkehr
realisieren. „Auch wenn die neue Bezirksvorsteherin schon angekündigt
hat, dass sie den Durchzugsverkehr nicht unterbinden wird, werden wir
dazu bald mit einer großen Umfrage die Mariahilfer:innen zu Wort
kommen lassen“, kündigt Stein an.
Neben der lange überfälligen Neugestaltung der Gumpendorfer
Straße pochen die Grünen auch auf mehr autofreie Schulvorplätze –
etwa in der Sonnenuhrgasse, der Corneliusgasse oder in der Rahlgasse.