Wien (OTS) – – Technologiesektor bleibt klar der Fokus globaler
Investmentaktivitäten
– 92 % der Investor:innen fordern, dass Unternehmen ihre
Investitionen in technologische Transformation weiter verstärken
– Erwartungen an globales Wirtschaftswachstum bleiben deutlich
gedämpft
Investor:innen weltweit sehen für die kommenden drei Jahre die
größten Anlagechancen im Technologiesektor. Technologie ist für eine
große Mehrheit von 61 % (Mehrfachnennungen waren möglich) das
attraktivste Segment, mit großem Abstand vor den anderen Branchen.
Auf die Plätze zwei und drei kamen, dicht beieinander, Asset und
Wealth Management (25 %) sowie Energie- und Versorgungsunternehmen (
24 %). Dies sind einige Ergebnisse der PwC Global Investor Survey
2025, für die PwC 1.074 Investmentfachleute aus 26 Ländern und
Regionen befragt hat. Die Befragten arbeiten unter anderem für
Investmentunternehmen, Banken, Private-Equity- und Venture-Capital-
Gruppen sowie Hedge-, Pensions- und Staatsfonds. Die Befragung fand
bereits zum fünften Mal in Folge statt.
Zwtl.: Investor:innen fordern mehr Transparenz über KI-Strategien
Die Befragten halten Investitionen in Technologie für
entscheidend, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können.
Folgerichtig fordern 92 % der Investor:innen weltweit, dass
Unternehmen ihre finanziellen Anstrengungen für die technologische
Transformation forcieren. Zugleich sehen sie immer mehr Belege dafür,
dass künstliche Intelligenz (KI) operativ und finanziell lohnend ist.
Dies gilt den Investor:innen zufolge vor allem für die Produktivität
(86 %), die Rentabilität (71 %) und Umsatzsteigerungen (66 %).
Mehr als drei Viertel (78 %) gaben zudem an, dass sie ihre
Investitionen in Unternehmen, die eine KI-Transformation verfolgen,
mindestens moderat erhöhen möchten. Voraussetzung dafür ist jedoch
mehr Transparenz: Nur 37 % der Befragten sind der Ansicht, dass die
Unternehmen ausreichend über ihre KI-Strategien und -Aktivitäten
informieren.
Dr. Rudolf Krickl, CEO, PwC Österreich: „Investor:innen wissen,
dass KI-Gewinne zunächst Investitionen erfordern. Doch sie erwarten
nachvollziehbare, entscheidungsrelevante Kennzahlen, eine
glaubwürdige Governance und Belege dafür, dass KI einen klaren und
andauernden Effekt auf Kostenstrukturen, Produktivität und Umsätze
hat.“
Zwtl.: Gedämpfte Erwartungen an globales Wirtschaftswachstum
Mit Blick auf die Regionen rechnen 76 % der Investor:innen damit,
dass die Region Asien-Pazifik in den kommenden drei Jahren die
meisten Investitionen weltweit anziehen wird, gefolgt von Nordamerika
-Karibik (71 %) und Europa (55 %).
Vom globalen Wirtschaftswachstum erwarten die Investor:innen kaum
Rückenwind: Nur 28 % glauben, dass sich die weltweite
Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2026 moderat bis deutlich verbessern
wird. Zu dieser gedämpften Erwartung trägt auch die wahrgenommene
Bedrohungslage bei: So nennt mehr als die Hälfte der Befragten (55 %)
ein hohes oder extrem hohes Cyberrisiko mit Blick auf ihre aktuellen
und potenziellen Portfoliofirmen. Fast ebenso viele (53 %) halten das
Risiko technologischer Disruptionen für groß. Auch die Inflation (44
%), makroökonomische Volatilität (43 %) und geopolitische Konflikte (
42 %) belasten die Stimmung der Investor:innen.
Zwtl.: Technologie, Resilienz und Denken in Domänen als
Erfolgsfaktoren
Angesichts der erhöhten Unsicherheit bevorzugen Investor:innen
Unternehmen, die ihre Resilienz stärken und zugleich technologische
Chancen für mehr Rendite nutzen. Positive Faktoren sind für die
befragten Expert:innen Ausgaben für Cybersicherheit (88 %), agile
Geschäftsmodelle (73 %), regulatorische Compliance (66 %) und
Lieferkettenmanagement (64 %), mit denen sich Unternehmen gegen
zentrale Risiken absichern.
Zudem rechnen mehr als 70 % der Befragten mit mehr Wachstum bei
Unternehmen, die Chancen nutzen, indem sie über traditionelle
Branchengrenzen hinausgehen und in sogenannten Domänen agieren.
Unternehmen, die das nicht tun, sind dagegen nach Ansicht der
Befragten höheren Disruptionsrisiken ausgesetzt (65 %). 84 % der
Investor:innen meinen zudem, dass Unternehmen ihre Investitionen in
Maßnahmen zur Klimaanpassung fortführen oder erhöhen sollten.
Zwtl.: Technologietransformation bleibt Wachstumstreiber Nummer eins
In den kommenden drei Jahren erwarten acht von zehn
Investor:innen, dass Unternehmen ihre Mittel für Forschung und
Entwicklung (F&E) sowie für Kapitalinvestitionen (82 %) im Vergleich
zu den vergangenen drei Jahren erhöhen werden. Mehr als 75 % gehen
zudem davon aus, dass die Ausgaben für M&A-Aktivitäten steigen
werden, und sieben von zehn erwarten mehr Investitionen in
strategische Partnerschaften.
„Die Botschaft der Investor:innen ist klar: Technologische
Transformation bleibt die Autobahn für Wachstum, Resilienz und
Transparenz sind die Leitplanken. Investor:innen belohnen
Unternehmen, die Innovation verantwortungsvoll skalieren können, mit
klarer Governance, messbaren Ergebnissen und glaubwürdigen Plänen,
Technologie in nachhaltigen Wert zu verwandeln“, so Krickl.
Weitere Informationen zur Studie: https://direkt.pwc.at/global-
investor-survey
Zwtl.: Über PwC
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen
aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 370.000
Mitarbeitende in 149 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen,
branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Erfahren
Sie mehr unter www.pwc.at .
Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine
oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften.
Weitere Details unter www.pwc.com/structure .